Das könnte Sie auch interessieren:

Frauen ist Karriere wichtiger als Männern

Hamburg (ots) - Karriere machen ist den weiblichen PR-Profis wichtiger als ihren männlichen Kollegen. Das ...

Christine Neubauer: Ab jetzt ist sie blond

Hamburg (ots) - Als brünette Ur-Bayerin war Schauspielerin Christine Neubauer, 56, einst die Quoten-Queen im ...

SKODA gibt einen ersten Eindruck der aufgewerteten SUPERB-Modellreihe in einem Teaservideo

Mladá Boleslav (ots) - - SKODA stellt überarbeitetes Flaggschiff vor, das erstmals auch in einer ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Universität Bremen

01.04.2019 – 13:01

Universität Bremen

Neue digitale Lehrformate

Neue digitale Lehrformate
  • Bild-Infos
  • Download

Fünf neue Projekte zur Digitalisierung universitären Lehrens und Lernens sind an den Start gegangen. Sie sind Teil der Maßnahmen der Universität Bremen aus dem Qualitätspakt Lehre. Die Projekte sollen neue didaktische Potenziale erschließen und der Erstellung von frei verfügbarem Bildungsmaterial dienen. Dieses gewinnt eine immer stärke Bedeutung für Demokratisierung und Chancengerechtigkeit in der Hochschulbildung.

Gemeinsam neue Wege im digitalen Lehren und Lernen gehen: Darum geht es bei den fünf Projekten, die seit Anfang des Jahres im Rahmen des Bundesprogramms Qualitätspakt Lehre an der Universität Bremen gefördert werden. Im Fokus steht hierbei, studentisches Lernen zu flexibilisieren und Lehre vielfältiger zu gestalten. Ein Teil der Formate erstellt so genannte Open Educational Resources (OER), also für die Allgemeinheit kostenlos zugängliches Bildungsmaterial. Solche Konzepte haben das Potential, die Internationalität der Lehre zu fördern und dabei hochwertige Bildung für alle Menschen bereitzustellen sowie lebenslanges Lernen zu fördern.

Insbesondere im Kontext der Internationalisierung von Universitäten gewinnen digitale Lehr- und Lernmaterialien zunehmend an Bedeutung. Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Studium und Lehre der Universität Bremen, beschreibt seine Vision von digitalen Lehr-/Lernszenarien der Zukunft wie folgt: "Um innovative didaktische Konzepte für die Lehre in europäischen Universitätsnetzwerken zu entwickeln, wollen wir neue Wege gehen, wie Studierende lernen. Dabei ist uns wichtig, die Entwicklung und den Einsatz von frei verfügbaren digitalen Bildungsinhalten voranzutreiben und sie mit Forschendem Lernen in Projekten zu koppeln. Digitale Elemente in Lehre und Lernen sind eine große Herausforderung und zugleich Chance für eine Internationalisierung und Flexibilisierung der Lehrangebote".

Fünf neue Projekte starten

In so unterschiedlichen Fachgebieten wie den Rechtswissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften, den Erziehungswissenschaften und der Lehrerbildung kommen innovative digital gestützte Lehr- und Lernformen zum Einsatz. Dabei werden klassische Lehrformen durch innovative Elemente ergänzt oder ersetzt. In solchen Blended Learning-Formaten werden online und offline-Phasen sinnvoll miteinander verknüft, so dass zum Beispiel die Studierenden das Lehrmaterial online zur Verfügung gestellt bekommen und im Präsenzunterricht ihr erworbenes Wissen an Fallstudien vertiefen. Videos werden in den geförderten Projekten in ganz unterschiedlicher Weise eingesetzt: mit Experteninterviews als Open Educational Resources für die Studierenden des Lehramts, als von Studierenden selbst erstellte Lernvideos oder als Videotutorials zur Unterstützung der Methodenausbildung. All diesen Ansätzen ist gemeinsam, dass sie Studierende in ihrem Lernprozess stärker in eine aktive Rolle bringen und den Kompetenzerwerb verbessern.

Intensive Unterstützung durch das ZMML

Unterstützt werden die beteiligten Lehrenden durch das Team des Zentrums für Multimedia in der Lehre (ZMML). Das ZMML ist die zentrale E-Learning-Einrichtung der Universität Bremen und zielt auf die bedarfsorientierte Einführung und Weiterentwicklung von E-Learning-Angeboten sowie die Bündelung aller E-Learning-Aktivitäten und -Innovationen an der Universität Bremen.

Weitere Informationen:

www.uni-bremen.de/zmml/projekte/forsta-digital/

www.uni-bremen.de/zmml/lehre-digital/open-educational-resources-oer/

www.uni-bremen.de

Fragen beantwortet:

Stefanie Wiechers

Projektkoordination ForstA digital

Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML)

Universität Bremen

Tel.: +49 421 218-61434

E-Mail: forsta-digital@uni-bremen.de

Universität Bremen
Pressestelle
Telefon: +49 421 218-60150
E-Mail: presse@uni-bremen.de

Über die Universität Bremen:
Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ - das ist die
Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten
auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für
die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist
das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden
europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit
außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Region. Aus dieser
Zusammenarbeit entstand 2016 die U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und
Dynamik der Universität haben auch zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark
rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender
Innovations-Standort entstanden - mit der Universität Bremen im Mittelpunkt. 

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Universität Bremen
  • Druckversion
  • PDF-Version

Weitere Meldungen: Universität Bremen