Polizei Düren

POL-DN: 0411251 Weniger verunglückte Kradfahrer in der Eifel

    Düren (ots) - Kreis Düren - Die Bilanz nach 10 Monaten lautet: ein getöteter, 16 schwer verletzte und 29 leicht verletzte Kradfahrer in den Eifelkommunen Heimbach, Hürtgenwald und Nideggen. Das Ergebnis ist eine Verbesserung zu den Vorjahren.

    Die intensiven Verkehrsüberwachungs- und -aufklärungsmaßnahmen der Kreispolizeibehörden Düren, Aachen und Euskirchen zur Bekämpfung von Kradunfällen in der Eifel fanden in 2004 ihre Fortsetzung, um die schweren Unfallfolgen zu minimieren. Von Februar bis Oktober wurden gemeinsame und zeitgleiche Schwerpunkteinsätze unter Einsatz von Radar-/Laser- und Videoteams durchgeführt. Die Arbeit der vorgenannten Kreispolizeibehörden wurde durch die Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Köln regelmäßig unterstützt. Dadurch konnte ein Flächendruck entwickelt werden, der sich positiv auf die Verunglücktenentwicklung ausgewirkt und zu einem Rückgang der verunglückten Kradfahrer um 9,8% geführt hat. Ein getöteter Fahrer war zu beklagen (2003 = 0); die Zahl der Schwerverletzten reduzierte sich um 20%, die Zahl der Leichtverletzten um 6,4%.

    Bedenklich bleibt, dass die Rückgänge nur mit einem enorm hohen Ressourceneinsatz erreicht wurden.

Berichtszeitraum: Januar bis Oktober in den Jahren 2002 bis 2004


Unfallfolgen Tote Schwerverletzte Leichtverletzte Verunglückte
2002                 3     20                   34                 57
2003                 0     20                   31               51
2004                 1     16                   29               46

    Die gezielte Geschwindigkeitsüberwachung durch die Polizei und die Kommunen sind auch weiterhin dringend geboten, um das Entdeckungsrisiko und die Sanktionswahrscheinlichkeit bei den rasenden Kradfahrern zu erhöhen. Damit die notwendige Erhöhung der (zeit- und flächendeckenden) Kontrolldichte erreicht werden konnte, setzten die Überwachungsmaßnahmen auf den Anfahrtsstrecken zur Eifel bereits an den "Wohnorten" der Kradfahrer in den angrenzenden Kreisen und Bezirken (z.B. Rhein-Erft-Kreis, Düsseldorf, Neuss) unter Berücksichtigung der Fahrbeziehungen ein.

    Hinsichtlich der repressiven Maßnahmen gegen Kradfahrer hat die Kreispolizeibehörde Düren für dieses Jahr folgende Bilanz zu ziehen:

    1 Verkehrsvergehensanzeige 87 Ordnungswidrigkeitenanzeigen; davon: 22 wegen Geschwindigkeit 5 wegen Überholen 60 wegen Fahrzeugveränderungen (Erlöschen der Betriebserlaubnis) 10 Verwarnungsgelder bis zu 35 Euro wegen Geschwindigkeit 2 Fahrverbote von einem bis zu zwei Monaten 20 Fälle mit einem Verbot der Weiterfahrt, weil unzulässige Veränderungen an den Krädern vorgenommen worden waren.

    Das schnellste Krad wurde mit 137 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/ h gemessen. Der Bußgeldkatalog sieht für diesen Verstoß 275 Euro, zwei Monate Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg vor.

    Für viele Motorradfahrer bedeuten die ersten Kälteeinbrüche nicht das Ende der Saison - sie durchqueren das komplette Jahr auf zwei Rädern. Die Kreispolizeibehörde Düren möchte deshalb auf die nunmehr schnell wechselnden Witterungs- und Fahrbahnverhältnisse hinweisen. Nebel, Feuchtigkeit und verschmutzte Fahrbahnen, dämmerige Lichtverhältnisse und zunehmender Wildwechsel verlangen von allen Verkehrsteilnehmern im Herbst erhöhte Aufmerksamkeit.

ots-Originaltext: Polizei Düren

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