Polizei Düren

POL-DN: Pressebericht der Kreispolizeibehörde Düren vom 23.08.2009

    Düren (ots) - 090823 - 01 Renitente Radfahrer

    Düren. Am Fr., dem 21.08.2009 gegen 20:55 Uhr befuhr ein 31-jähriger mit seinem Pkw in Düren die Schoellerstraße und wollte in den Kreisverkehr Friedrich-Ebert-Platz einfahren. Als er sich kurz vor dem dortigen Fußgängerüberweg befand, sah er zwei Radfahrer, die sich dem Fußgängerüberweg näherten. Der 31-jährige bremste seinen Pkw voll ab, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, da die beiden Radfahrer ihre Fahrt unvermindert fortsetzten. Die Beifahrerin wies die  beiden Radfahrer darauf hin, dass sie vor dem Fußgängerüberweg absteigen müssten, worauf beide Radfahrer absichtlich gegen die rechte Seite des Pkw fuhren und diesen beschädigten. Anschließend entfernten sich die beiden Radfahrer in Rtg. Kölner Landstraße.

    090823 - 02 Verkehrsunfall mit Personenschaden in Nideggen-Embken

    Nideggen. Am Freitag, 21.08.2009 wurde gegen 16:40 Uhr ein 32-jähriger Dürener bei einem Verkehrsunfall in Nideggen-Embken auf der Liebergstraße schwer verletzt. Er hatte zuvor sein Fahrzeug am Fahrbahnrand geparkt und wollte dann die Straßenseite wechseln. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem ankommenden Omnibus, den er nicht gesehen hatte. Der 44-jährige Fahrer des Omnibusses aus Heimbach konnte den Zusammenstoß trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern. Der verletzte Fußgänger wurde mittels Krankenwagen in das Krankenhaus Lendersdorf verbracht, wo er zur stationären Behandlung verblieb. Die Frontscheibe des Omnibusses wurde vollständig beschädigt. Der Fahrer sowie die Fahrgäste blieben unverletzt.

    090823 - 03 Verkehrsunfall mit Sachschaden / Trunkenheit / Widerstand

    Vettweiß. Am Samstag, 22.08.2009, gegen 01:40 Uhr, verlor ein 19jähriger Fahrzeugführer aus Vettweiß die Kontrolle über seinen Pkw und prallte gegen eine Mauer eines Hauses in Vettweiß. Am Fahrzeug entstand dabei erheblicher Sachschaden, die Mauer dagegen blieb unversehrt. Die alarmierten Polizeibeamten stellten bei der Unfallaufnahme fest, dass der 19jährige nicht unerheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 0,79 mg/l. Mit der daraufhin erforderlichen Blutprobe war der Unfallfahrer nicht einverstanden und leistete Widerstand, bei dem einer der Beamten leicht verletzt wurde. Die Gegenwehr verhinderte jedoch nicht, dass ihm die Probe entnommen wurde. Zudem wurde der Führerschein beschlagnahmt.

    090823 - 04 Verkehrsunfall mit Sachschaden / Trunkenheit

    Nideggen. Am Sonntag, 23.08.2009 gegen 00:05 Uhr, befuhr eine 49jährige Kraftfahrzeugführerin aus Herzogenrath mit ihrem PKW den Parkplatz an einer Grillhütte in Nideggen-Schmidt. Beim rangieren auf dem Parkplatz stieß sie mit ihrem Fahrzeug gegen  einen anderen geparkten PKW. Zeugen hinderten die Fahrzeugführerin daran weiterzufahren. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde Alkoholgeruch in der Atemluft der Fahrzeugführerin festgestellt. Ein Test ergab einen Wert von 0,55 mg/l. Ihr wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Am PKW der Frau entstand ca. 500EUR  und am geparkten PKW 1000EUR Sachschaden.

    090823 - 05 Strohmiete fahrlässig in Brand gesteckt

    Am frühen Sonntagmorgen, gegen 04:40 Uhr wurde der Feuerwehr eine brennende Strohmiete an der B 56 Höhe Huchem-Stammeln gemeldet. Die eingesetzte Feuerwehr konnte die ca. 300 Strohballen nicht mehr löschen und ließ sie kontrolliert abbrennen. Durch Zeugen wurde mitgeteilt, dass kurz vor dem Brand drei junge Männer in der Nähe der Strohmiete gesichtet wurden. Im Rahmen der Fahndung konnten die Personen in Düren auf der Nordstraße festgestellt werden. Während der Ermittlungen räumten sie ein, an der Strohmiete geraucht und den Brand vermutlich versehentlich durch eine weggeworfene Zigarette ausgelöst zu haben. Zudem wurden am Brandort noch drei zurückgelassene Fahrräder aufgefunden, welche von dem 16jährigen Dürener und den 17 bzw. 18 jährigen Jülichern zuvor in Jülich entwendet wurden. Nach durchgeführter Personalienfeststellung wurden die Personen in die Obhut von Angehörigen übergeben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

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