Bundespolizeiinspektion Pasewalk

BPOL-PW: Wohnmobil in Hamburg entwendet/grenzüberschreitender Einsatz der Bundespolizei auf der BAB 11

Pasewalk/ Pomellen (ots) - Am gestrigen Abend kurz vor 21:00 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Pasewalk Unregelmäßigkeiten an der Hauptuntersuchungsplakette eines auf der BAB 11 in Richtung Polen fahrenden Wohnmobils. Es bestand der Verdacht, dass hier eine Urkundenfälschung vorliegt. Die Beamten entschlossen sich zur Kontrolle des Fahrzeuges auf Höhe des ehemaligen Grenzübergangs Pomellen. Den deutlichen Anhaltesignalen kam der Fahrer des Wohnmobils jedoch nicht nach und überquerte mit hoher Geschwindigkeit die deutsch-polnische Grenze. Die Bundespolizisten nahmen sofort die grenzüberschreitende Verfolgung auf. Das Fahrzeug konnte ca. 500 Meter nach der Grenzlinie gestoppt werden.

Bei der Kontrolle des Fahrzeuges wurde der Grund der Flucht schnell klar. Das Wohnmobil wurde nicht mit dem Originalschlüssel betrieben. Im Zündschloss befand sich ein mechanisches Überdrehwerkzeug. Das Fahrzeug war in der Nacht vom 18. zum 19. November 2018 in Hamburg entwendet worden. Das Wohnmobil sowie der 40-jährige polnische Fahrer, gegen den auch ein internationaler Haftbefehl der Republik Polen wegen Eigentums- und Rauschgiftdelikten vorlag, wurden noch vor Ort an die polnischen Behörden übergeben.

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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
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Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
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"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

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