Bundespolizeiinspektion Hamburg

BPOL-HH: Mutmaßlicher Taschendieb bestiehlt Reisende im ICE- Festnahme durch Zivilfahnder der Bundespolizei- Zuführung in die U-Haftanstalt-

Symbolfoto Taschendiebstahl- Foto: Bundespolizei-

Hamburg (ots) - Am 14.06.2018 gegen 08.15 Uhr nahmen Zivilfahnder der Bundespolizei einen professionellen Taschendieb (m.55) im Rahmen einer zielgerichteten Observation in einem fahrenden ICE auf der Fahrt vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Bahnhof Harburg (Fahrtziel: Frankfurt /Main) nach einem Taschendiebstahl an einem Reisenden (m.83) vorläufig fest. Der Beschuldigte wurde über den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg der U-Haftanstalt zugeführt.

Der ungarische Staatsangehörige ist weiterhin tatverdächtig am 13.06.2018 gegen 09.30 Uhr einem Reisenden (m.53) in einem fahrenden ICE zwischen den Stationen Dammtor und Hauptbahnhof (Fahrtziel: Berlin) die mitgeführte Geldbörse (Inhalt: u.a. 100 Euro Bargeld, EC -Karte, Führerschein) aus der am Sitzplatz abgehängten Jacke entwendet zu haben.

Der Geschädigte bemerkte bei Einfahrt des ICE im Hauptbahnhof das Fehlen seiner Geldbörse und brachte den Diebstahl sofort bei der Bundespolizei zur Anzeige. Weiterhin konnte der Geschädigte eine sehr gute Personenbeschreibung über einen auffälligen Reisenden abgeben.

Bundespolizisten sichteten daraufhin umgehend Aufnahmen relevanter Überwachungskameras im Hauptbahnhof. Der Tatverdächtige konnte bei der Flucht aus dem ICE auf dem Videomaterial erkannt werden

Aufgrund der guten Videoaufzeichnungen erkannten Zivilfahnder der Bundespolizei den Tatverdächtigen bei einer Fahndung gegen Taschendiebe am 14.06.2018 im Hauptbahnhof wieder. Der Beschuldigte bestieg einen ICE mit Fahrtziel Frankfurt/Main und setzte sich hinter einem Reisenden (m.83), der seine Jacke an seinen Sitzplatz abgehängt hatte. Der Beschuldigte griff anschließend in die Jackentasche des Geschädigten und entwendete ein Lederetui. Die Tathandlung versuchte der Beschuldigte mit seiner eigenen Jacke abzudecken.

Im Rahmen der durchgeführten Observation beobachteten die Zivilfahnder den Diebstahl und nahmen den Beschuldigten vorläufig fest. Nach Halt des ICE im Bahnhof Harburg wurde der Mann mit einem Funkstreifenwagen zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof verbracht.

Gegen den Beschuldigten (m.55) wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der ungarische Staatsangehörige der U-Haftanstalt zugeführt.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizeiinspektion Hamburg wiederholt vor Taschendieben. Der Ideenreichtum der Taschendiebe kennt keine Grenzen; bringen Sie jeden Diebstahl zur Anzeige.

Opfer von Taschendiebstählen, aber auch Zeugen sollten sich auf jeden Fall bei der Polizei zeitnah nach der Tat melden. Für weitere Ermittlungen und auch für die Auswertung von Videomaterial entsprechender Überwachungskameras ist eine Täterbeschreibung besonders wichtig.

Eine Zeugenkarte der Bundespolizei hilft Zeugen und Opfern wichtige Merkmale für eine Täterbeschreibung schnell zu erfassen. Präventionshinweise und auch die Zeugenkarte sind unter www.bundespolizei.de "Sicher im Alltag" abrufbar.

Pressesprecher
Rüdiger Carstens
Mobil 0172/4052 741
E-Mail: ruediger.carstens@polizei.bund.de
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