Bundespolizeidirektion Berlin

BPOLD-B: Ausländerfeindliche Parolen geäußert

Potsdam (ots) - Bundespolizisten nahmen Dienstagnachmittag einen 24-jährigen Mann am Potsdamer Hauptbahnhof vorläufig fest, der zuvor ausländerfeindliche Parolen gerufen hatte.

Kurz vor 17 Uhr kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 24-jährigen Deutschen und einem unbekannten Reisenden. Im Zuge dessen soll der 24-Jährige lautstark "Ausländer raus!" gerufen haben. Bevor der Streit eskalierte, ging ein privat reisender Polizeibeamter des Landes Brandenburg in ziviler Kleidung dazwischen und trennte die beiden Männer. Der 24-jährige Angreifer beleidigte daraufhin den 57-jährigen Polizisten und versuchte ihn mehrfach zu schlagen. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Bundespolizisten nahmen den stark alkoholisierten 24-Jährigen mit einem Atemalkoholwert von 3,29 Promille fest und sicherten die Videoaufzeichnungen des Tatherganges. Die Beamten leiteten gegen den bereits einschlägig polizeibekannten Mann Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Vollrausch und Körperverletzung ein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte der Potsdamer seinen Weg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen zur Volksverhetzung führt zuständigkeitshalber die Polizei Brandenburg.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0175 90 23 729
Fax: 030 91144-4049
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Berlin, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion Berlin

Das könnte Sie auch interessieren: