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27.02.2015 – 16:47

Polizeidirektion Hannover

POL-H: Nachtragsmeldung Radfahrer und andere ungeschützte Verkehrsteilnehmer und Abschlussmeldung zur Verkehrssicherheitswoche der Polizeidirektion Hannover vom 23. bis 27. Februar 2015

Hannover (ots)

Zum Abschluss der Verkehrssicherheitswoche hat sich die Polizeidirektion Hannover am heutigen Freitag Radfahrern und andere "ungeschützten Verkehrsteilnehmern" gewidmet und zieht Bilanz zur Kontrollwoche.

Letzter Kontrolltag: Bei einem ansteigenden Radverkehrsanteil in Stadt und Umland von Hannover stieg auch die Zahl der an Verkehrsunfällen beteiligten Radfahrer von 1.903 im Jahr 2013 auf über 2000 im Jahr 2014. Im Jahr 2013 verunglückten 1.601 Radfahrer. Sieben Radfahrer wurden getötet, 162 schwer und 1.432 leicht verletzt. Im Jahre 2014 stieg die Zahl der verletzten Radfahrer ebenfalls an. Insgesamt verletzten sich über 70 Prozent der im Jahr 2014 an Verkehrsunfällen beteiligten Radler.

Darüber hinaus sind die Zahlen der an Verkehrsunfällen beteiligten Fußgänger mit jährlich etwa 770 und die der motorisierten Zweiradfahrer (Hubraum > 125 cm3) mit etwa 400 auf einem gleichbleibenden Niveau. Dabei ist für beide Gruppen im innerstädtischen Bereich Hannovers ein kontinuierlicher, leichter Anstieg und im Umland ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

Der kontinuierliche Anstieg der bei Verkehrsunfällen verletzten motorisierten Zweiradfahrer fällt im Stadtgebiet von Hannover besonders auf.

48 Polizeibeamte haben heute das Verhalten von Radfahrer und Fußgänger sowie anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber diesen Gruppen überprüft. Dabei wurden 146 Verstöße im Verwarngeldbereich, 13 Verstöße im Bußgeldbereich (ab 60 Euro) geahndet.

Die Polizei rät daher:

Tragen Sie einen Fahrradhelm, um die Folgen eines Unfalles im Zusammenhang mit dem Radfahren zu verringern und gut sichtbare Warnbekleidung. Benutzen sie bei Dämmerung und Dunkelheit die vorgeschriebene Beleuchtung an Ihrem Fahrrad, denn:

" Sichtbarkeit bedeutet Leben"

Nutzen Sie nur für Ihre Richtung freigegebene Radwege und achten Sie auf die für Sie geltenden Lichtzeichen. Besonders wenn Autofahrer nicht mit Ihnen rechnen, steigt Ihr Unfallrisiko erheblich an.

Seien Sie rücksichtsvoll, vorsichtig und aufmerksam im Straßenverkehr!

Da der Anteil der Gruppe ungeschützter Verkehrsteilnehmer bei den Unfällen mit schwerwiegenden Personenschäden im vergangenen Jahr leicht gestiegen ist, werden auch 2015 wieder drei Wochen der Verkehrssicherheit speziell für diese Risikogruppe geplant. Hierbei sollen die Radfahrer und Fußgänger für die besonderen Gefahren des Straßenverkehrs - denen gerade sie ausgesetzt sind - sensibilisiert werden.

Bilanz:

Der Leiter des Dezernats "Einsatz und Verkehr", Leitender Polizeidirektor Uwe Lange, zieht am letzten Tag der Kontrollwoche folgendes Resümee:

"Ziel der Verkehrssicherheitswoche war es, die Verkehrsteilnehmer weiter zu sensibilisieren und auf gezeigte Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Das ist uns gelungen. Die Kontrollen in dieser Woche haben gezeigt, dass viele Verkehrsteilnehmer mit Verständnis auf die polizeilichen Maßnahmen reagierten, wir jedoch trotzdem eine Vielzahl an Verkehrsverstößen festgestellt haben. Um aber eine spürbare Veränderung im Straßenverkehr zu erreichen, muss jeder sein eigenes Verhalten auf den Prüfstand stellen. Viele Unfälle könnten verhindert werden, wenn mehr Rücksicht aufeinander genommen oder sich jeder an die Verkehrsregeln halten würde. Leider belegen die Unfallzahlen aus dem Jahr 2014 und auch die Ergebnisse der Verkehrssicherheitswoche gegenteilige Tendenzen."

Polizeipräsident Volker Kluwe merkt dazu abschließend an:

"Die Verkehrssicherheitsarbeit liegt mir persönlich sehr am Herzen. Schwere Verkehrsunfälle ziehen häufig auch menschliche Schicksale nach sich und können viel Kummer und Leid hervorrufen. Um diese zu verhindern, müssen wir jedem Verkehrsteilnehmer das Gefühl vermitteln, dass gezeigtes Fehlverhalten jederzeit erkannt und sanktioniert wird. Daher werden wir auch 2015 weiterhin gezielte und flexible Kontrollen in der gesamten Region Hannover durchführen."

Hier die Gesamtbilanz der geahndeten Verstöße:

Verwarngelder / Bußgelder / davon Fahrverbote

Geschwindigkeit 254 / 105 / 17

Ablenkung 31 / 224 / -

Vorfahrt, Vorrang, 495 / 87 / - Abbiegen

Abstand - / 152 / vorläufig 5

ungeschützte 146 / 13 / - Verkehrsteilnehmer

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover
Andre Puiu
Telefon: 0511 109-1043
E-Mail: andre.puiu@polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/

Original-Content von: Polizeidirektion Hannover, übermittelt durch news aktuell

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