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Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Strafanzeigen nach gewaltsamen Widerständen
Betrunkene widersetzen sich Bundespolizei am Bahnhof

Bundespolizeidirektion München: Strafanzeigen nach gewaltsamen Widerständen / Betrunkene widersetzen sich Bundespolizei am Bahnhof
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Rosenheim (ots)

In den vergangenen Tagen hatte die Bundespolizei insbesondere am Bahnhof in Rosenheim vermehrt mit Betrunkenen zu tun. In einzelnen Fällen haben sich die alkoholisierten Personen den Beamten gewaltsam widersetzt.

So wurde am Montag (5. September) ein Mann wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung angezeigt. Die Bundespolizisten trafen den angetrunkenen 32-Jährigen an, als dieser ungeniert gegen das Bahnhofsgebäude urinierte. Für das Ausstellen einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen wurde er zum Dienstraum der Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof mitgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sollte er das Büro wieder verlassen. Dieser Aufforderung wollte er jedoch nicht nachkommen. Der Mann aus dem Landkreis Rosenheim gab den Beamten zu verstehen, dass er nicht ohne Widerstand gehen würde und streckte ihnen seine Fäuste entgegen. Die Bundespolizisten mussten ihn letztlich zwangsweise "vor die Tür setzen". Dabei zog sich ein Beamter eine Stauchung des Handgelenks zu.

Tags zuvor empfingen die verständigten Bundespolizisten einen aggressiven Mann am Bahnsteig. Der Rosenheimer soll bereits während der Fahrt im Regionalzug aus München mehrere Fahrgäste geschubst haben. Als der 36-Jährige aufgrund seiner alkoholbedingten Ausfallerscheinungen in Gewahrsam genommen wurde, widersetzte er sich den Beamten, wurde ausfällig und riss sich gewaltsam von diesen los. Der Mann wurde wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Nach einem mehrstündigen Aufenthalt in der Dienststelle war sein Alkoholpegel wieder niedrig genug, um aus dem Gewahrsam entlassen werden zu können.

Die Ausnüchterung in einer Polizeizelle war bei einer 21-Jährigen nicht mehr ausreichend. Sie befand sich in einem solchen Ausnahmezustand, dass sie in eine Klinik eingeliefert werden musste. Die Bundespolizei war von Passanten auf die Frau, die auf dem Boden der Bahnhofstoilette lag, aufmerksam gemacht worden. Sie wirkte stark alkoholisiert und abwesend. Als sie zur Dienststelle mitgenommen werden sollte, trat sie unvermittelt nach den Beamten und beleidigte diese. Nachdem sie festgenommen worden war, bespuckte sie die Bundespolizisten unentwegt. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Beamten eine geringe Menge Cannabis. Sie wurde unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beleidigung, Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt. In der Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei, versetzte sich die Frau aus dem Landkreis Rosenheim offenbar nur noch mehr in Rage. Nachdem sie ihren Kopf mehrere Male gegen eine Türe geschlagen und sich selbst leicht verletzt hatte, wurde sie in eine psychiatrische Abteilung des Wasserburger Klinikums eingeliefert.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf
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Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by



Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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