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11.04.2019 – 12:29

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Grenzkontrolle - Gericht - Gefängnis: Bundespolizei bringt albanischen Schleuser hinter Gitter

Bundespolizeidirektion München: Grenzkontrolle - Gericht - Gefängnis: Bundespolizei bringt albanischen Schleuser hinter Gitter
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Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei Rosenheim hat am Mittwoch (10. April) einen Albaner hinter Gitter gebracht. Er war bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn gestoppt worden. Der 30-Jährige hatte versucht, einen Türken illegal nach Deutschland zu bringen. Für die organisierte Fahrt hatte der Schleuser mehrere hundert Euro verlangt.

An der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines in Italien zugelassenen Wagens. Der albanische Fahrzeugführer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Sein 22-jähriger Begleiter war ohne die für die Einreise erforderlichen Dokumente unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen soll die Familie des jungen Mannes mehrere hundert Euro für die illegale Tour von Italien nach Deutschland gezahlt haben. Der Türke wurde wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt und den österreichischen Behörden überstellt.

Sein Fahrer ist nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt worden. Aufgrund der klaren Sachlage verhängte das Gericht in einem beschleunigten Verfahren eine Geldstrafe in Höhe von 800 Euro wegen Einschleusens von Ausländern. Mangels ausreichender finanzieller Mittel musste der Albaner ersatzweise eine 160-tägige Freiheitsstrafe antreten. Bundespolizisten brachten den Schleuser nach Augsburg in die Justizvollzugsanstalt.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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