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29.01.2019 – 13:06

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mit gefälschten Papieren von Spanien bis Deutschland: Iraner geben sich als Serben aus - Schleusertour für 10.000 Euro

Bundespolizeidirektion München: Mit gefälschten Papieren von Spanien bis Deutschland: Iraner geben sich als Serben aus - Schleusertour für 10.000 Euro
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A93 / Rosenheim (ots)

Am Montag (28. Januar) hat die Bundespolizei auf der A93 zwei Busreisende festgenommen. Offenbar hatten die Eheleute eine langwierige Schleusertour hinter sich, für die sie tausende Euro zahlen mussten. Die letzte Etappe ihrer Reise begann in Spanien. Sie waren mit gefälschten Papieren unterwegs. Ihr Versuch, sich die Einreise nach Deutschland auf diese Weise zu erschwindeln, misslang bei den Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze.

Auf Höhe Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten den Bus, der von Barcelona nach München unterwegs war. Bei der Überprüfung von zwei angeblich serbischen Insassen stellte sich schnell heraus, dass deren Ausweise gefälscht waren. Im Gepäck wurde zudem ein rumänischer Pass gefunden. Dabei handelte es sich ebenfalls um eine "glatte Fälschung". Laut ersten Aussagen stamme das Pärchen tatsächlich aus dem Iran. Insgesamt 10.000 Euro hätten die Iraner für ihre organisierte Schleusung nach Europa gezahlt. Die falschen Dokumente wären ihnen auf einem "griechischen Markt" für jeweils bis zu 1.000 Euro angeboten worden.

Da das Ehepaar bei der Kontrolle der Bundespolizei die gefälschten Ausweise vorgelegt hatte, wurden sie wegen Urkundenfälschung und versuchter illegaler Einreise angezeigt. Da sie ein Schutzersuchen geäußert hatten, sind sie vorerst an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet worden. Für die anstehenden Strafverfahren mussten die iranischen Staatsangehörigen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorab insgesamt 500 Euro als Sicherheit hinterlegen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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