Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Fünffach gesucht - 36-Jähriger an die Justiz überstellt

Symbolbild der Bundespolizei
Symbolbild der Bundespolizei

München (ots) - Am Donnerstagmittag (18. Oktober) griff die Bundespolizei einen 36-Jährigen auf, der wegen drei Haftbefehlen und zwei Aufenthaltsermittlungen von Justizbehörden gesucht wurde. Der Mann wurde der Justizvollzugsanstalt München Stadelheim überstellt.

Gegen 11:30 Uhr erlangte die Bundespolizei München Kenntnis über einen "Schwarzfahrer", der im ICE ohne gültiges Ticket von Frankfurt nach München gefahren war. Als die Beamten den 36-jährigen Rumänen einer Personenkontrolle unterzogen förderte ein Datenabgleich mehrere Fahndungen von verschiedenen Justizbehörden zu Tage. Der Mann ohne festen Wohnsitz wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim, sowie von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wegen Erschleichen von Leistungen gesucht. Hierfür sollte er insgesamt 850,- Euro Geldstrafe zzgl. 140,- Euro Kosten des Verfahrens begleichen. Ein weiterer Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen Diebstahl forderte 200,- Geldstrafe und 78,50 Euro Kosten von dem Rumänen. Das Amtsgericht Karlsruhe und die Staatsanwaltschaft Freiburg suchten mittels Aufenthaltsermittlungen ebenfalls wegen des Erschleichens von Leistungen nach dem 36-Jährigen.

Nachdem der Rumäne den geforderten Betrag nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von insgesamt 90 Tagen in die Justizvollzugs-anstalt nach Stadelheim eingeliefert.

Zusätzlich erhielt er eine erneute Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen für die Fahrt von Frankfurt nach München.

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