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01.08.2018 – 13:35

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Schleusung verhindert
Festnahme bei Grenzkontrollen der Bundespolizei

Bundespolizeidirektion München: Schleusung verhindert / Festnahme bei Grenzkontrollen der Bundespolizei
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Schwarzbach (ots)

Am Samstag (28. Juli) haben Bundespolizisten an der Kontrollstelle auf der A8 einen irakischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann versuchte zusammen mit einem Briten einen weiteren Iraker und fünf Iraner nach Deutschland einzuschleusen. Er sitzt nun im Gefängnis.

Am Samstagmorgen kontrollierte die Bundespolizei Freilassing an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach einen VW Touran mit britischer Zulassung. Der Fahrer wies sich mit einem gültigen Flüchtlingspass aus Großbritannien, sein 39-jähriger Beifahrer mit einem gültigen britischen Reisepass aus. Die sechs weiteren Insassen, worunter sich zwei Kinder befanden, waren nicht im Besitz gültiger Einreisepapiere. Gegen den 34 Jahre alten Fahrer und seinen Beifahrer bestand somit der Verdacht des versuchten Einschleusens von Ausländern und gegen die vier erwachsenen Mitfahrer der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland. Die Bundespolizei nahm die Personen fest und brachte sie auf die Inspektion nach Freilassing.

Im weiteren Verlauf haben die Freilassinger Fahnder ermittelt, dass der mutmaßliche irakische Schleuser ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Deswegen bestand zusätzlich gegen ihn der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Der Beifahrer konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle der Freilassinger Bundespolizei wieder verlassen. Er wurde wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländer beanzeigt. Unter den Geschleusten befand sich eine vierköpfige iranische Familie, welche den Beamten gegenüber ein Schutzersuchen äußerte. Sie wurden an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet. Ein weiterer 30-jähriger Iraker und ein 23 Jahre alter Iraner wurden nach erfolgter Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise nach Österreich zurückgewiesen.

Der mutmaßliche irakische Schleuser wurde durch die Bundespolizei Freilassing wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern und wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Mann am Sonntag (29. Juli) beim Amtsgericht in Laufen dem Richter vorgeführt. Hier wurde gegen den Beschuldigten die Untersuchungshaft angeordnet. Er sitzt nun bis zu seiner Hauptverhandlung in der Justizvollzugsanstalt in Bad Reichenhall.

Rückfragen bitte an:

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E-Mail: martin.zartner@polizei.bund.de
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