Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2046) Omnibusunfall auf der BAB 3 (zu OTS 2039)

    Erlangen (ots) - Offensichtlich wegen Unachtsamkeit und wegen nicht ausreichendem Sicherheitsabstand kam es, wie berichtet, heute, 06.11.2002, kurz nach 10.00 Uhr, zu einem folgenschweren Busunglück auf der BAB 3.

  Der Fahrer eines deutschen Reisebusses aus dem Landkreis Neustadt/Saale war mit 12 US-Soldaten an Bord auf dem Weg von Friedberg/Taunus nach Hohenfels. Kurz nach der BAB-Anschlussstelle Höchstadt-Ost bemerkte er einen sich aufbauenden Stau an einer Tagesbaustelle zu spät.

  Nach einem missglückten Ausweichmanöver fuhr er auf einen vorausfahrenden Reisebus mit italienischer Zulassung auf, der mit einer 22-köpfigen asiatischen Reisegruppe besetzt war. Durch den Aufprall wurde der italienische Omnibus zunächst gegen die Mittelschutzplanke gedrückt, kippte anschließend um und blieb auf der rechten Fahrzeugseite quer zur Fahrbahn liegen. Der Fahrer des deutschen sowie 10 Insassen des italienischen Reisebusses wurden verletzt und nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser verbracht. Nach Auskunft der Notärzte wurden drei Personen schwerer verletzt - Lebensgefahr besteht jedoch nicht.

  Der Sachschaden wird auf 500.000 Euro geschätzt.

  Zur Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

  Die unverletzten Reisenden beider Busse wurden in das BRK-Heim Höchstadt/Aisch verbracht und warteten dort auf das Eintreffen von Ersatzbussen. Die BAB A 3 war in Richtung Nürnberg über die Dauer von mehr als 3 Stunden total gesperrt, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Die Bergungsarbeiten wurden durch mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt unterstützt.

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