Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (156) Die Polizei warnt vor dubiosen Anrufern

Nürnberg / Erlangen (ots) - Am Donnerstag, 23.01.2014, kam es in Mittelfranken zu 9 Straftaten mit der Vorgehensweise "Schockanruf" bzw. "Enkeltrick". Glücklicherweise blieb es in allen Fällen bei einem Versuch.

Bei dieser Betrugsmasche werden die anvisierten Opfer angerufen und der Täter gibt vor, ein Verwandter oder Bekannter zu sein. Weiter wird eine Notlage mit dringendem Geldbedarf vorgetäuscht. Lässt sich der Angerufene darauf ein, wird eine Geldübergabe vereinbart.

Aktuell gab es fünf solcher Delikte in Erlangen, drei in Nürnberg und eines in der Nähe von Schwabach. Die vermeintlichen Opfer erkannten fast alle die Gefahr und beendeten das Gespräch. Lediglich in einem Fall zeigte sich eine 93-Jährige hilfsbereit und wollte dem vermeintlichen Enkel Geld zukommen lassen. Ein aufmerksamer Bankangestellter verhinderte jedoch Schlimmeres.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei erneut:

1. Bei Anrufen angeblicher Verwandter oder Bekannter in finanzieller Notlage unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurückrufen und versuchen, den Sachverhalt zu klären.

2. Nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache halten.

3. Bei so nicht zu klärendem Sachverhalt sofort Polizei informieren und weiteres Vorgehen absprechen.

4. Keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben.

5. Fremden, die als "Vertrauensperson" angeblicher Verwandter oder Bekannter kommen, niemals Bargeld aushändigen.

6. Anzeige auch erstatten, wenn man schon Opfer geworden ist.

7. Bei verdächtigen Anrufen wenn möglich die Rufnummer des Anrufers notieren.

Michael Griesmeier/n

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