Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2133) SEK Nordbayern wurde Vize-Weltmeister

    Mittelfranken (ots) - Bei der 10. Internationalen Combat Team Conference (CTC 2007), die von der GSG 9 an deren Standort in Bonn/Hangelar ausgerichtet wurde, erreichte die Mannschaft des Spezialeinsatzkommandos Nordbayern den hervorragenden 2. Platz.

    Die CTC besitzt den Stellenwert einer inoffiziellen Weltmeisterschaft der Spezialeinheiten, die analog dem großen Vorbild nur alle 4 Jahre ausgetragen wird. Insgesamt 53 Mannschaften aus der ganzen Welt (u. a. aus Japan, Indien, Südafrika) nahmen an dieser "Weltmeisterschaft" teil. Aus Deutschland startete jedes Bundesland mit einer SEK-Mannschaft. Die militärischen Einheiten waren mit dem KSK und den Kampfschwimmern vertreten.

    Mit großem Aufwand bereiteten die Angehörigen der GSG 9 eine hervorragende Plattform für diesen international bedeutsamen Wettkampf. In zehn akribisch geplanten Disziplinen wurde sowohl die taktische Qualität als auch die physische Leistungsfähigkeit der Mannschaften auf den Prüfstand gestellt. Aufgelassene Bergwerke und marode Industrieanlagen bildeten filmreife Kulissen für die taktischen Wettkampfstätten. In einer spartanisch eingerichteten "Zeltstadt" fanden die internationalen Vertreter der Spezialeinheiten Zeit und Muße, sich über zurückliegende Lagen, neueste Einsatzmittel oder erfolgversprechende Taktiken im Vorgehen gegen Gewaltverbrecher zu unterhalten. Die Philosophie des CTC zielt darauf ab, ein internationales Diskussionsforum für ausgewählte Spezialisten zu sein, wo nach den Wettkämpfen in kameradschaftlicher Atmosphäre persönliche Einsatzerfahrungen ausgetauscht werden können.

    Bei den taktischen Disziplinen war die Aufgabenstellung in der Regel darauf ausgerichtet, sich in einem unbekannten Gelände oder Gebäude zu orientieren, Terroristenverstecke zu lokalisieren und die dort befindlichen Täter zu neutralisieren. Anschließend war es Aufgabe des Teams, sich einen Rückweg aus dem Objekt zu bahnen, dabei eine Geisel zu evakuieren und sämtliche, natürliche und unnatürliche Hindernisse zu überwinden. Darüber hinaus spielten sich Übungslagen im Wasser ab oder aber völlige Dunkelheit erforderte die Funktionalität und Einsatzkompetenz des Teams. Für Ablauffehler und Sicherheitsverstöße gab es schmerzliche Zeitaufschläge. Die physische Belastbarkeit testeten die Stationsleiter sowohl in endlos hohen Treppenhäusern als auch auf kilometerlangen "Military-Hindernis-Parcours".

    Peter Grösch/n


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