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18.11.2015 – 12:07

Polizeiinspektion Rotenburg

POL-ROW: ++ Zu viele Wildunfälle - Unfallkommission tagt bei der Polizei ++

POL-ROW: ++ Zu viele Wildunfälle - Unfallkommission tagt bei der Polizei ++
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Rotenburg (ots)

Zu viele Wildunfälle - Unfallkommission tagt bei der Polizei

## Fotos in der digitalen Pressemappe ##

Rotenburg. Mit dem Wildunfallgeschehen der vergangenen beiden Jahre beschäftigte sich am Mittwochvormittag die Unfallkommission für Wildunfälle. Im Sitzungssaal der Polizeiinspektion Rotenburg stellte Unfallexperte, Polizeihauptkommissar Rüdiger Radtke, der 20-köpfigen Kommission die Unfallzahlen aus 2013 und 2014 vor. Von den rund fünfeinhalbtausend Unfällen pro Jahr im Landkreis war mehr als jeder Dritte auf eine Berührung mit einem Wildtier zurückzuführen. Das ist ein Wert, der sich seit Jahren wie ein roter Faden durch die Unfallstatistik zieht. Positiv sei jedoch zu bewerten, dass es nur in Ausnahmefällen zu Personenschäden gekommen ist. Mit ganz unterschiedlichen Präventionsaktionen haben Polizei, Landkreis, Jägerschaft und Verkehrswacht in den vergangenen Jahren versucht die hohen Zahlen einzudämmen. Bislang blieb der Erfolg der Verkehrssicherheitsprojekte jedoch aus. Ob Verkehrszeichen, farbige Reflektoren, Duftzäune, leuchtende Drei-Beine aus Holz am Straßenrand - all diese Maßnahmen zeigten nicht die erhoffte Wirkung. Trotzdem analysierte die Runde der Fachleute das aktuelle Unfallgeschehen, aus der sich sieben neue Streckenabschnitte als Unfallhäufungsstellen herauskristallisierten. Auch dort werden die Verkehrsteilnehmer zukünftig durch das Verkehrszeichen Nr. 142 auf die besondere Gefahr durch Wildwechsel hingewiesen. Im Ergebnis wendet sich die Runde vor allem an Autofahrerinnen und Autofahrer, die durch den waldreichen Landkreis Rotenburg fahren. "Rechnen Sie in den frühen Morgenstunden und gegen Abend mit möglichem Wildwechsel! Fahren Sie langsamer, wenn vor Wildwechsel gewarnt wird", empfiehlt Radtke. So seien auch die Monate Mai, Oktober und November die Zeiten, zu denen auf den Landstraßen am häufigsten kracht. Um diese spezielle Unfallproblematik im Landkreis Rotenburg einem breiteren Publikum vorzustellen, hatte sich am Mittwoch ein Fernseh-Team vom NDR angekündigt, das sich seit zwei Monaten mit dem Thema Wildwechsel im Landkreis Rotenburg beschäftigt. In einer 30-minütigen Reportage, die am 18. Januar im nächsten Jahr auf N3 ausgestrahlt wird, reflektiert das Team Ursachen, Maßnahmen und Besonderheiten rund um das Wildunfallgeschehen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Rotenburg
Pressestelle
Heiner van der Werp
Telefon: 04261/947-104
E-Mail: pressestelle(at)pi-row.polizei.niedersachsen.de

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