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08.02.2017 – 10:20

Polizeiinspektion Harburg

POL-WL: Schwerpunktkontrolle der Autobahnpolizei

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Seevetal / BAB (ots)

Beamte der Autobahnpolizei Winsen (Luhe) haben am 07.02.2017 erneut eine gezielte Lkw-Kontrolle rund um das Autobahnkreuz Maschen auf den Autobahnen A 1 und A 7 durchgeführt. Insgesamt wurden 22 Fahrzeuge überprüft. Bei 15 fanden die Beamten Mängel, die beanstandet werden mussten. In der Mehrzahl der Fälle handelte es sich um kleinere Verstöße gegen die einschlägigen Verkehrsvorschriften.

Einige besondere Fälle:

Gegen 12.30 Uhr wurde auf der A 1 im Bereich Hollenstedt ein deutscher Sattelzug angehalten. Das Fahrzeug war mit gut 19 Tonnen Munition beladen und auf dem Weg nach Bremerhaven. Die Überprüfung ergab, dass der Fahrzeugführer gegen das absolute Rauchverbot verstoßen hatte. Ferner fehlte der für diese Beförderung vorgeschriebene Feuerlöscher. Die Weiterfahrt wurde untersagt, den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro.

Auf der Rastanlage Arbachkate (A 1) wurde gegen 14.30 Uhr ein polnischer Sattelzug überprüft. Diese Beförderungseinheit war mit alten Batterien beladen und auf dem Weg nach Travemünde. Den kontrollierenden Beamten fiel als erstes auf, dass die hintere Warntafel nur mit einem Draht befestigt war. Ein Blick in den Laderaum ergab, dass die Ladungssicherung sehr zu wünschen übrig ließ. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Halterfirma musste Material zur Ladungssicherung an die Kontrollstelle bringen lassen.

Gegen die beiden Fahrzeugführer, den Verantwortlichen der Halterfirma sowie den Verlader in den Niederlanden wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eröffnet.

Bei einem deutschen Sattelzug, der gegen 14.00 Uhr auf der BAB 1 im Bereich Heidenau überprüft wurde, stellten die Beamten fest, dass Teile der Gefahrgutverpackung nicht mehr hätten eingesetzt werden dürfen, da die entsprechende Prüffrist bereits seit geraumer Zeit überschritten worden war. Unter Polizeibegleitung wurde der Sattelzug zu einem Entsorgungsfachbetrieb in Hamburg begleitet. Gegen den Fahrzeugführer, den Verlader und den Fahrzeughalter wurden Verfahren eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Harburg
Polizeihauptkommissar
Jan Krüger
Telefon: 0 41 81 / 285 - 104, Fax -150
Mobil: 0 160 / 972 710 15 od. -19
E-Mail: pressestelle (@) pi-harburg.polizei.niedersachsen.de
www.pi-wl.polizei-nds.de

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