Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, Pressestelle

    Frankfurt (ots) - 040126 – 0099 Flughafen: Couragierter Fluggast stellt Gepäckdieb

    Immer wieder nutzen Gepäckdiebe die Unaufmerksamkeit von Flugreisenden, um sich an deren Handgepäck zu bereichern. So war es auch in den Vormittagsstunden des vergangenen Freitag.

    Zahlreiche Fluggäste, die kurz zuvor in Frankfurt angekommen und mit dem Shuttlezug vom Terminal 2 ins Terminal 1 gefahren waren, beschäftigten sich gerade damit, ihr Gepäck zu verladen, als plötzlich der Ruf einer Frau „my handbag, my handbag“ ertönte. Dies weckte die Aufmerksamkeit eines 24-jähriger Mannes, der während des Fluges neben der Geschädigten, einer 37-jährigen Chinesin, saß und daher auch deren Handtasche kannte. Gleichzeitig sah er, wie ein zunächst unbekannter Mann sich mit der Handtasche der Asiatin schnellen Schrittes vom Tatort entfernte. Der couragierte 24-Jährige lief dem mutmaßlichen Dieb sofort hinterher, konnte ihn auch wenig später einholen und solange festhalten, bis eine verständigte Streife des Bundesgrenzschutzes eintraf und den Mann festnahm. Überglücklich konnte die Chinesin wenig später ihre Handtasche, in der sich u.a. 10.000 Euro sowie 5.000 US $ befanden, wieder in Empfang nehmen. Der mutmaßliche Dieb, ein 54-jähriger Südamerikaner, ist ein international erfahrener Taschen-, Trick- und Gepäckdieb. Wegen dieser Delikte wurde er seit 1972 dreimal in Rom, je einmal in Zürich, München, Frankfurt, Hamburg und zuletzt 1990 in Dortmund festgenommen. Der Haftrichter ordnete die U-Haft an.(Karlheinz Wagner/ -82115).

040126 – 0100 Winterschlussverkauf: Saison auch für Taschendiebe

    Am heutigen Montag startet der diesjährige Winterschlussverkauf. Grosse Menschenmengen in den Warenhäusern und den Einkaufsstraßen bedeuten jedoch auch Saison für Taschendiebe. Denn das große Gedränge erleichtert deren „Arbeit“ deutlich.

    Damit das shoppen zum WSV ein Vergnügen bleibt, hier einige Verhaltenstipps:

    Im Gegensatz zum Handtaschenräuber, der den Überraschungseffekt nutzt und seinem Opfer im Vorbeilaufen oder –fahren die Tasche entreißt, arbeiten Taschendiebe meist zu zweit oder in Gruppen. Einer lenkt das Opfer durch einen Trick ab, der andere „zieht“. Nicht selten handelt es sich bei den Tätern auch um Kinder oder Jugendliche. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie jemand bittet Geld zu wechseln oder sie mit Senf oder Eis bekleckert. Es könnte sich um Ablenkungsmanöver von Trickdieben handeln.

    Verschließen Sie Geld und Papiere in den Innentaschen Ihrer Kleidung, einem Brustbeutel oder einer Gürteltasche. Lassen Sie wenn nötig einen Reißverschluss anbringen. Halten Sie ihre Handtasche stets geschlossen und tragen Sie ihre Tasche im Gedränge möglichst umgehängt vor dem Körper. Tragen sie ihre Geldbörse oder ihre Brieftasche nie in den Außentaschen von Mänteln, Jacken oder Hosen und legen sie sie nicht in der Einkaufstasche und schon gar nicht auf den vollen Einkaufskorb ab.

    Nehmen Sie nur soviel Bargeld mit, wie es nötig ist. Bewahren Sie das Geld und die EC- bzw. Kreditkarten getrennt voneinander auf. Zeigen Sie in der Öffentlichkeit niemals, dass Sie größere Bargeldbeträge mit sich führen und achten Sie darauf, dass Ihnen beim Bezahlen niemand in die Geldbörse schaut.

    Überzeugen Sie sich in regelmäßigen Abständen ob Sie noch im Besitz ihrer EC- bzw. Kreditkarten sind. Bei Verlust oder Diebstahl lassen Sie umgehend diese Zahlungsmittel durch Ihr Kreditinstitut bzw. Ihre Kreditkarteninstitution sperren und erstatten Sie sofort Anzeige bei der Polizei.

    Diese Tipps sollen Sie nicht verunsichern sondern zeigen, wie Sie sich auch in großem Gedränge sicher mit Ihrer Barschaft bewegen können.

    Denken Sie daran, der Verlust von Bargeld und Papieren ist nicht nur ärgerlich, sondern in vielen Fällen auch noch mit einem erheblichen Aufwand zur Wiederbeschaffung von Ausweisen, Pässen, Führerschein oder ähnlichem verbunden.

Einen sicheren Einkauf wünscht Ihnen ihre Frankfurter Polizei. (Manfred Füllhardt/-82116)

040126 – 0101 Frankfurt-Dornbusch/Bockenheim: Trickdiebstähle aus Wohnungen

    Am Freitag, den 23. Januar 2004 ereigneten sich drei Trickdiebstähle in Wohnungen, die möglicherweise auf das Konto ein und derselben Täterin gehen.

    Die Frankfurter Polizei warnt vor einem weiteren Auftreten dieser Person.

    Gegen 11.00 Uhr erschien die angebliche Putzhilfe eines Nachbarn an der Tür einer 80-jährigen Frau in der Inckusstraße im Dornbusch. Unter dem Vorwand eine Nachricht schreiben zu wollen, verschaffte sie sich Zutritt zur Wohnung, wo sie ein Tuch ausbreitete. Vermutlich entwendete dann eine Komplizin einen Hermelin-Muff sowie mehrere Einzelstücke Meißner-Porzellan. Dieser Schaden beziffert sich auf etwa 10.000,-- €. Hinzu kommt noch eine Summe von rund 250,-- € Bargeld.

    Gegen 13.15 Uhr wurde dann eine 82-jährige Frankfurterin in der Landgrafenstraße in Bockenheim Opfer einer Trickdiebin. Die Täterin gab vor, Nachbarn zu besuchen und bot der 82-jährigen an, ihr die Tasche zu tragen. In der Wohnung der Geschädigten entwendete sie eine Stofftasche mit diversen Gegenständen im Wert von rund 550,-- €.

    Unter dem gleichen Vorwand trat einen Täterin um 15.00 Uhr in der Voltastraße in Bockenheim auf. Der 86-jährigen Geschädigten wurde aus der Wohnung ein Portemonnaie mit 55,-- € Bargeld, dem Personalausweis und einer EC-Karte entwendet.

    Die Täterin wird in allen Fällen als etwa 30-35 Jahre alt und 150-165 cm groß beschrieben. Sie war gepflegt und hatte rötliche Haare.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069-75552408 bzw. 75554210. (Manfred Füllhardt/-82116)

Bereitschaftsdienst: Manfred Vonhausen, Tel. 0173/6597905


ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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