Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 010618 Pressemitteilungen Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 010618 - 0695 Nieder-Eschbach: Passanten
stellten Straßenräuber

    Am vergangenen Freitag gegen 13.00 Uhr war eine 31jährige Hausfrau mit ihren beiden Kindern auf der Deuil-la-Barre-Straße in Frankfurt-Nieder-Eschbach unterwegs. Der zweijährige Sohn befand sich in einem Kinderwagen, die fünfjährige Tochter lief daneben her. Diese Situation nutzte ein 36jähriger aus Frankfurt-Seckbach aus, um der Frau ihre Geldbörse zu entreißen, die sie in der Hand hielt. Die Mutter konnte wegen ihrer Kinder zwar keine Verfolgung des Täters aufnehmen, rief aber lauf um Hilfe. Dies veranlaßte drei Jugendlich, dem Täter nachzulaufen. Mit Hilfe eines weiteren Passanten (38) gelang es ihnen auch, den Täter festzuhalten. Er wurde bis zum Eintreffen der Polizei von dem 38jährigen «bewacht». Die Jugendlichen hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits leider wieder entfernt. Vorher hatten Sie der überfallenen Hausfrau allerdings ihre Geldbörse zurückgegeben.     Die Polizei bittet darum, daß sich die Jugendlichen bei ihr melden mögen. Sie kommen als Zeugen des Tatgeschehens in Frage.     Der vorläufig festgenommene 36jährige Frankfurter gab gegenüber der Polizei an, daß er «sowas noch nie gemacht» habe. Von dem geraubten Geld hätte er sich angeblich Zigaretten kaufen wollen. Tatsächlich war der Mann bislang polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Er wurde nach Abschluß der kriminalpolizeilichen Maßnahmen in Ermangelung von Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt. (Manfred Feist/-8013)

010618 - 0696      Konstablerwache:  Gemüsehändler beraubt

    Am vergangenen Samstag gegen 17.50 Uhr wollte ein 69jähriger Gemüsehändler vom Wochenmarkt auf der Konstablerwache langsam seinen Stand räumen, nahm die Tageseinnahmen in Höhe von ca. 6.100,-- DM, verstaute sie in einer Tasche unter seiner Schürze und begab sich zu seinem Pkw. Wenig später, als er am offenen Kofferraum seines Wagens stand, erhielt er plötzlich von hinten einen Stoß. Gleichzeitig griff ihm ein Räuber in die Tasche und raubte die Tageseinnahmen. Auf der Flucht wurde der Täter noch von dem 34jährigen Sohn des Geschädigten verfolgt. Dabei fuhr aus der Reineckstraße plötzlich ein grauer Mazda 626 mit Groß-Gerauer Kennzeichen heran, in welchen der Täter einstieg und flüchten konnte. Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg.     Bei dem Täter soll es sich angeblich um einen Nordafrikaner gehandelt haben. Er war ca. 25 Jahre alt, ca. 1,75 m groß und hatte kurze, schwarze Haare. Die Ermittlungen dauern an.     Sachdienliche Hinweise bitte an das Straßenraubkommissariat K 14, Telefon 755-5148 oder 755-5050 (Kriminaldauerdienst). Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. (Manfred Feist/-8013)

    010618 - 0697 Nachtrag zum Polizeibericht vom 17.06.2001, Nr. 0692 - Versuchtes Tötungsdelikt

    Wie der Presse bereits bekannt, wurde am Samstag, dem 16. Juni 2001, gegen 18.20 Uhr im Altenhainer Weg in Hofheim, in der Nähe des dortigen Krankenhauses, ein durch mehrere Messerstiche verletzter Mann auf dem Gehweg liegend aufgefunden.     Aufgrund der mittlerweile gewonnenen Erkenntnisse übernahm am 17.06.2001 die Frankfurter Kriminalpolizei die Ermittlungen. Nach erfolgter Operation konnte der Geschädigte vernommen werden, der sich als 32jähriger Pole ausgab. Die später aufgefundenen Personaldokumente bestätigten dies. Als mutmaßlicher Tatort konnte eine von ihm und seinem Bruder bewohnte Wohnung in Frankfurt-Zeilsheim lokalisiert werden. Dort konnten Spuren festgestellt werden, die auf eine stattgefundene Auseinandersetzung schließen lassen.     Der zunächst als Zeuge angehörte Bruder des Geschädigten, ein 39jähriger polnischer Staatsangehöriger, verwickelte sich wiederholt in Widersprüche und wurde als Beschuldigter belehrt.     Nach anfänglichem Leugnen seiner Tatbeteiligung legt er schließlich ein vollständiges Geständnis ab. Demnach war es zwischen ihm und seinem Bruder zu Meinungsverschiedenheiten gekommen. Beide hatten zu diesem Zeitpunkt bereits Wodka und Bier zugesprochen. Der 32jährige sei ihm gegenüber gewalttätig geworden, woraufhin er sich diesen Angriffen mit einem Messer erwehrt haben will.     Der ebenfalls anwesende Schwager des Beschuldigten habe bereits zu Beginn der Auseinandersetzungen aus Angst fluchtartig die Wohnung verlassen.     Nachdem er die Schwere der Verletzungen seines Bruders erkannt habe, sei er in Richtung des Krankenhauses Hofheim gefahren, um ihn dort ärztlich versorgen zu lassen. Aufgrund seiner fehlenden Ortskenntnis habe er das Krankenhaus zunächst nicht gefunden. Um die Einfahrt zu finden, habe er das Fahrzeug verlassen. Bei seiner Rückkehr sei sein Bruder weder im Fahrzeug noch in dessen näherer Umgebung aufzufinden gewesen.     Der Beschuldigte soll am heutigen Tage dem Haftrichter vorgeführt werden. (Manfred Füllhardt /-8015)

010618 - 0698      Bockenheim:  Einbruch in Gaststätte

    Bei einem Einbruch in eine im Stadtteil Bockenheim gelegenen Gaststätte erbeuteten unbekannte Einbrecher aus einem Tresor rund 15.000,-- DM Bargeld. Nach den Feststellungen der Polizei erfolgte das Eindringen in das Wohn- und Geschäftshaus in der Hamburger Allee am Sonntag morgen in der Zeit zwischen 03.00 Uhr und 14.45 Uhr. Vermutlichen drangen die Täter über einen Hinterhof zu dem Gebäude vor. Hier hebelten sie zunächst ein Kellerfenster gewaltsam auf. Vom Kellerraum aus wurde eine Stahltür aufgebrochen und eine zusätzliche Gittertür mit Vorhängeschlössern geöffnet. In dem Raum fanden die Eindringlinge zunächst einen Tresorschrank, in den sie, vermutlich mit Hilfe einer Schneidflex, eine Öffnung von     50 x 50 cm hineinschnitten. Durch dieses Loch konnten sie das Bargeld sowie einen weiteren Tresorschlüssel entnehmen. Beim Versuch, den zweiten Tresor mit dem erbeuteten Schlüssel zu öffnen, wurde dieser so verkantet, daß die Tür damit nicht mehr entriegelt werden konnte. Mit der restlichen Beute konnten die Täter unerkannt entkommen. (Jürgen Linker/ -8012).

Bereitschaftsdienst: Jürgen Linker, Telefon 06172-44189

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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