Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 010508 Pressemitteilungen, Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 010508 - 0536 Griesheim:
Fahrradcodieraktion vor dem Bürgerhaus

    Auf Initiative des Internationalen Bundes (IB) für Jugendarbeit, des Regional-Präventionsrates Frankfurt-Griesheim und des 16. Polizeireviers findet am 11. Mai 2001 in der Zeit zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr ein Fahrradaktionstag in Frankfurt-Griesheim vor dem dortigen Bürgerhaus statt. Bei dieser Aktion haben Bürger die Möglichkeit, ihr Fahrrad mit einer speziellen FEIN (Fahrrad-Eigentümer-Identifizierungsnummer) gravieren zu lassen. Diese Arbeit wird durch einen Fachmann des Hessischen Landeskriminalamtes durchgeführt. Die FEIN setzt sich zusammen aus der Adresse des Eigentümers (Ortskennzahl, Straßenschlüssel und der entsprechenden Hausnummer) sowie den ersten Buchstaben seines Vor- und Zunamens. Unter anderem ist an diesem Fahrradaktionstag ein Beratungsstand des Frankfurter Polizeiladens aufgebaut. Die Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. (Franz Winkler/-8016)

    010508 - 0537 Schwanheim: Hoher Sachschaden bei Wohnungsbrand

    Während der Abwesenheit des Mieters ist in den gestrigen Abendstunden gegen 22.20 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Schwanheimer Straße eine Wohnung in Brand geraten. Die Ursache konnte bislang noch nicht geklärt werden. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 100.000,- DM. (Karlheinz Wagner/ -8014)

    010508 - 0538 Heddernheim: Nach Einbruch in ein Elektrogeschäft: Mutmaßlicher Einbrecher nach halsbrecherischer Flucht festgenommen

    Wenn man was angestellt hat und danach vor der Polizei flüchten will, sollte man zumindest schnell sein und wenn erforderlich, auch gut schwimmen können, ansonsten wird man festgenommen. Diese bittere Erfahrung mußte in den heutigen frühen Morgenstunden ein mutmaßlicher 18jähriger Einbrecher aus Frankfurt machen.

    Der junge Mann war mit einem Komplizen zuvor auf frischer Tat bei einem Einbruch in ein Elektrogeschäft in Heddernheim ertappt worden. Als die alarmierten Beamten gegen 04.10 Uhr anrückten, flüchtete der Komplize, der wahrscheinlich vor dem Geschäft «Schmiere» stand und entkam. Doch der Haupttäter befand sich noch in dem Geschäft, wo er, wie sich später herausstellte, bereits die Ladenkasse geöffnet hatte. Als der Mann die Beamten bemerkte, sprang er ohne zu zögern durch die zuvor zertrümmerte Fensterscheibe und versuchte zu entkommen. Doch ein durchtrainierter und spurtschneller Polizeihauptmeister des Sonderkommandos Nord heftete sich an die Fersen des mutmaßlichen Einbrechers. Der Fluchtweg führte die beiden Männer u.a. über mehrere Zäune, die teilweise mit Stacheldraht versehen waren, sowie durch dichtes Unterholz. Kurz darauf war die Praunheimer Brücke und damit die Nidda erreicht und normalerweise wäre dort die Flucht zu Ende gewesen. Doch nicht für den jungen Frankfurter. Dieser entledigte sich blitzschnell seiner Jacke und sprang todesmutig in den Fluß. Daß er jedoch offenbar gar nicht schwimmen konnte, bemerkte er allerdings erst, als er bereits in den trüben Fluten trieb. Daraufhin kehrte der 18jährige wieder um und «paddelte» mit letzter Kraft zum Ufer zurück, wo er von den dort wartenden Beamten, mit den Kräften am Ende und unterkühlt, aus dem Wasser gezogen wurde. Anschließend brachte man den Frankfurter zur ärztlichen Untersuchung in eine Klinik. Dort wurde auch eine Schnittverletzung im Gesicht behandelt, die sich der mutmaßliche Einbrecher vermutlich beim Sprung durch die Fensterscheibe des Elektrogeschäftes zugezogen hatte. Danach wurde er zum 14. Polizeirevier sistiert.     Auch der Beamte hatte sich bei der Flucht kleinere Blessuren (Riß- und Schnittwunden) zugezogen.     Die Fahndung nach dem Komplizen des 18jährigen ist bislang ergebnislos verlaufen.     Bleibt zum Schluß noch anzumerken, daß aus dem Elektrogeschäft nichts entwendet wurde.(Karlheinz Wagner/ -8014)


010508 - 0539      Schwanheim:  Verkehrsunfallflucht

    Am Montag, dem 07.05.2001, gegen 17.45 Uhr befuhr ein 13jähriger Junge mit seinem Mountainbike den Ferdinand-Dirichs-Weg in Richtung Harthweg. Zusammen mit seinem Freund bog er in den Harthweg ein und wollte zwischen den Häusern Nr. 44/46 zwischen den dort geparkten Fahrzeugen heraus auf die Fahrbahn gelangen.     Ein bislang unbekannter Fahrer bzw. Fahrerin hatte kurz zuvor entgegen der Fahrtrichtung eingeparkt und rollte mit ihrem Fahrzeug nun auf den 13jährigen Jungen zu. Dieser wollte einen Zusammenstoß mit dem Pkw vermeiden und zog zurück in Richtung Fußweg.     Hier stieß er mit einer 74jährigen Frau zusammen, die dabei stürzte und sich schwer verletzte. Sie mußte anschließend zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Frau erlitt neben einem Trümmerbruch des rechten Handgelenks noch verschiedene Prellungen und mußte operiert werden. Der Fahrer oder Fahrerin des einparkenden Pkw entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Es soll sich hierbei um einen dunklen, eventuell schwarzen Pkw gehandelt haben. Auch der 13jährige Radfahrer stürzte und zog sich Prellungen am linken Knie zu.

    Der Zentrale Verkehrsunfalldienst sucht Zeugen, die nähere Angaben zum Unfallgeschehen bzw. zu dem flüchtigen Fahrzeug und dessen Fahrer/Fahrerin geben können. Sachdienliche Hinweise werden erbeten unter der Telefonnummer 069/255500. (Manfred Füllhardt /-8015)


010508 - 0540      Alleenring:  Weitere Verkehrsunfallflucht

    Am Dienstag, dem 08. Mai 2001, gegen 0.40 Uhr befuhr ein 40jähriger englischer Tourist mit seinem Pkw der Marke Mitsubishi die Friedrich-Ebert-Anlage in Richtung der Ludwig-Erhard-Anlage. In Höhe der Beethovenstraße fuhr der 40jährige einem vor ihm fahrenden Mazda ins Heck. Die beiden Insassen des Mazda stiegen daraufhin aus, um den Schaden zu begutachten. Der 34jährige Fahrer des Mazda und sein 27jähriger Beifahrer schauten noch nach ihrem Fahrzeug, während der 40jährige bereits dazu ansetzte, sich von der Unfallstelle zu entfernen. Um ihn am Wegfahren zu hindern, stellten sich die beiden Geschädigten vor den Mitsubishi. Der 40jährige fuhr langsam weiter, so daß der 34jährige auf die Motorhaube des Wagens fiel. Er wurde hierbei nicht verletzt. Der englische Tourist rief nun den beiden Geschädigten zu, an die rechte Seite fahren zu wollen, nutzte jedoch die Gelegenheit zur Flucht. Mit hoher Geschwindigkeit fuhr er in Richtung der Senckenberganlage. Die beiden Geschädigten begaben sich nun zu ihrem Mazda und folgten dem Mitsubishi. Auf der Miquelallee in Höhe der Ditmarstraße kam der 40jährige von seiner Fahrbahn ab und schleuderte in den Gegenverkehr. Hierbei kollidierte er mit einem 54jährigen Frankfurter, der mit seinem Alfa Romeo Spider unterwegs war. Obwohl der Mitsubishi des Touristen von dem hinzukommenden 34jährigen mit dessen Mazda blockiert wurde, gelang es dem Briten, unter Einbeziehung der Grünanlage, ein weiteres Mal zu flüchten. In Höhe der Frauenlobstraße mußte er jedoch sein Fahrzeug auf dem Gehweg abstellen, da der Wagen wegen der zu großen Beschädigungen nicht mehr bewegt werden konnte. Nun wollte er die Flucht zu Fuß fortsetzen, mußte aber nach 5 m bis 6 m stark humpelnd aufgeben. Von dem ihn immer noch verfolgenden 34jährigen wurde er aufgefordert, sich hinzusetzen. Dieser Aufforderung kam er nach und wartete das Eintreffen der Polizei ab.     An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend DM. (Manfred Füllhardt /-8015)

    Bereitschaftsdienst: Franz Winkler, Telefon 06182-60915 (ab 17.00 Uhr)

    

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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