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28.12.2018 – 11:36

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: A7 Gemarkung Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis): Bei zwei Unfällen zwischen Melsungen und Guxhagen mehrere Personen verletzt und über 70.000 Euro Sachschaden; Autobahnpolizei sucht noch nach Zeugen

Kassel (ots)

Gestern Nachmittag gingen innerhalb kurzer Zeit mehrere Anrufe bei der Leitstelle der nordhessischen Polizei ein, bei denen Verkehrsteilnehmer einen schweren Unfall auf der A 7, zwischen den Anschlussstellen Melsungen und Guxhagen, in Fahrtrichtung Kassel meldeten. Dort sollten mehrere Fahrzeuge ineinander gefahren sein. Letztendlich handelte es sich um zwei Unfälle unmittelbar hintereinander, bei denen insgesamt acht Fahrzeuge beteiligt und sechs Personen verletzt worden waren. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Wie die Beamten der zuständigen Polizeiautobahnstation in Baunatal berichten, stockte der Verkehr um 16.30 Uhr in Höhe des Parkplatzes Quillerwald in Fahrtrichtung Kassel. Ein 29 Jahre alter Fahrer eines Audi A4 aus Melsungen kam noch hinter dem Stau zum Stehen. Ein dahinterfahrender 53-jähriger Mann aus Kassel konnte seinen Ford Focus nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Audi. In dem mit fünf Personen besetzten Ford zogen sich drei Mitfahrer leichte Verletzungen zu. In der Folge krachte ein 53-jähriger Fahrer aus dem Kreis Fulda mit seinem VW Polo in den Ford. Dabei verletzte dieser sich schwer und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ein 18-jähriger Fahrer aus Wabern fuhr mit seinem Opel Astra anschließend in das Heck des Polos. Dabei verletzte sich seine Mitfahrerin leicht. Als letztes krachte ein 77 Jahre alter Mann aus Bielefeld mit seinem VW Golf in den Opel. Sowohl der Fahrer als auch seine 68-jährige Beifahrerin mussten schwerverletzt in Krankenhäuser eingeliefert werden. Der Gesamtschaden dieses Unfalls wird auf etwa 44.000 Euro geschätzt.

Zweiter Unfall mit einer Leichtverletzten in unmittelbarer Nähe

Nur wenige Meter davor war es zeitgleich zu einem Unfall gekommen, bei dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Hier hatte ein 68-jähriger Fahrer aus Göttingen mit seinem Renault vom mittleren auf den linken Fahrstreifen gewechselt und dabei den bereits dort fahrenden Kia übersehen, der von einem 28-jährigen aus Erding gesteuert wurde. Der Kia-Fahrer tuschierte daraufhin die Betonleitwand des Mittelstreifens und schleuderte von dort zurück nach rechts gegen den Renault. Dieser stieß dann seitlich an einen VW Golf auf dem mittleren Fahrstreifen, der durch den Anprall nach rechts über beide Fahrtreifen und den Standstreifen schleuderte, bis er nach mehrfachem Touchieren der Leitschutzplanke zum Stehen kam. Der 47 Jahre alte Fahrer des VW aus dem Kreis Göttingen blieb unverletzt, seine 33-jährige Beifahrerin zog sich leichte Verletzungen zu. Der Sachschaden bei diesem Unfall liegt bei etwa 27.500 Euro.

In dem Streckenabschnitt kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit zeitweiliger Vollsperrung aller drei Fahrstreifen in Richtung Norden. Zwischenzeitlich konnte der Verkehr über den Standstreifen geführt werden. Die vollständigen Räumungen der Unfallstellen dauerten bis 20.30 Uhr an.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die Angaben zu den Unfallhergängen machen können, sich bei der Kasseler Polizei unter 0561-9100 zu melden.

Jürgen Wolf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel. 0561 - 910 1008

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