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17.12.2018 – 15:00

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: +++Aktuell+++ Betrug: Falsche Polizeibeamte rufen wieder in Kassel an

Kassel (ots)

Erneut versuchen Betrüger mit der miesen Masche "Falsche Polizeibeamte" in Kassel Beute zu machen. Seit heute Mittag haben sich bislang bereits mehr als ein halbes Dutzend Senioren bei der echten Polizei gemeldet und vom Anruf eines angeblichen Kripo-Beamten berichtet. Zwar war der vermeintliche Anlass des Anrufs mitunter verschieden, die Frage des Anrufers nach Wertsachen im Haus hatten jedoch am Ende alle Telefonate gleich. Genau richtig gehandelt haben bislang offenbar alle der angerufenen Senioren. Sie beendet einfach das Gespräch, spätestens als die unseriöse Frage nach Schmuck und Bargeldbeständen im Haus kam.

Anrufe im Vorderen Westen und Fasanenhof in Kassel

Die ersten Anrufe gingen ausschließlich im Kasseler Stadtteil Fasanenhof ein, mittlerweile haben sich mehrere Betroffene aus dem Vorderen Westen gemeldet. Der polizeilichen Erfahrung nach werden die Betrüger sich nicht nur auf einzelne Stadtteile beschränken, sondern ihre Aktivitäten auf das ganze Stadtgebiet oder sogar über die Stadtgrenzen hinaus ausweiten. Demnach sollten Senioren in ganz Nordhessen derzeit besonders hellhörig werden, wenn völlig unverhofft die Kripo anruft und dann auch noch von einem Raubüberfall oder der Festnahme von Einbrechern ganz in der Nähe berichtet. So steigen die Betrüger nämlich meistens in die Gespräche mit potentiellen Opfern ein. Durchschauen diese die perfide Masche nicht sofort, folgen zahlreiche zeitraubende und nervenaufreibende Anrufe durch die Täter. In wenigen Fällen endete dies in der Vergangenheit leider tatsächlich mit der Übergabe von hohen fünfstelligen Beträgen durch Senioren an die Betrüger.

Tipps zum Schutz vor falschen Polizisten

   - Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder 
     Wertgegenständen im Haus. 
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder 
     familiären Verhältnissen preis. 
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     einfach auf. 
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt. WICHTIG: Beenden Sie das vorige 
     Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst dann die 110. 
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige. 
   - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der 
     die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer 
     der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die 
     Telefonauskunft geben. 
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. 

Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: 0561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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