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04.10.2018 – 11:47

Polizei Mettmann

POL-ME: Tatverdächtige nach erneuten Steinwürfen gestellt - Erkrath - 1810021

POL-ME: Tatverdächtige nach erneuten Steinwürfen gestellt - Erkrath - 1810021
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Mettmann (ots)

Am späten Mittwochabend des 03.10.2018 (Feiertag / Tag der Deutschen Einheit), um 21.57 Uhr, kam es im Erkrather Ortsteil Hochdahl erneut zu einem Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) durch mehrere Steinwürfe auf einen fahrenden Linienbus (Hinweis: wir berichteten im September wiederholt von gleichartigen Delikten mit den Pressemitteilungen / ots 1809108 v. 24.09., 1809115 v. 25.09. und 1809120 v. 26.09.2018).

Zur angegeben Tatzeit am Mittwochabend war ein Bus der Linie 06, ohne Fahrgäste, auf der Karschhauser Straße in Richtung Hochdahler Markt unterwegs. Als der 39-jährige Busfahrer an der Kreuzung Sedentaler Straße gerade in diese einbog, hörte er beinahe zeitgleich das Aufschlagen mehrerer Wurfgeschosse an seinem Fahrzeug. Zwei Steine, die offenbar aus einem nahen Gebüsch vor dem Bürgerhaus geworfen wurden, durchschlugen die Scheiben einer hinteren Bustür. Ein weiterer Stein aus gleicher Wurfrichtung prallte von der Karosserie des Linienbusses ab, wurde von der Polizei aber bei der späteren Spurensuche auf der Fahrbahn gefunden und zusammen mit den zwei im Bus aufgefundenen Steinen sichergestellt. Der Busfahrer brachte den Bus schnell und gefahrlos zum Stillstand. Personenschaden war nicht zu beklagen. Der am Bus festgestellte Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro.

Die Erkrather Polizei leitete sofort nach bekannt werden der aktuellen Taten erneut intensive Fahndungsmaßnahmen ein. Hierbei wurden zwei 16-jährige Jugendliche noch in unmittelbarer Tatortnähe angetroffen, überprüft und vorläufig festgenommen, die aktuell in dringendem Tatverdacht stehen an dieser und auch an vorhergehenden Taten gleicher Art beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei leitete zum aktuellen Geschehen ein weiteres Strafverfahren wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) sowie weitere intensive Ermittlungen dazu ein. Hierbei hoffen die zuständigen Ermittler auch weiterhin auf die Meldung von bislang noch unbekannten Zeugen sowie auf weitere Hinweise zu tatverdächtigen Personen und ungewöhnlichen Beobachtungen, die in Tatzusammenhängen stehen könnten. Solche Meldungen und sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, bei aktuellen Beobachtungen auch der Notruf 110, weiterhin jederzeit entgegen.

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Telefon: 02104 / 982-1010
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