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Polizei Mönchengladbach

POL-MG: Nicht lustig, sondern gefährlich und eine Straftat: Zwei Polizeihubschrauber mit Laserpointer geblendet

Mönchengladbach (ots)

Direkt zweimal haben sich am Wochenende Piloten der Landesfliegerstaffel bei der Leitstelle der Polizei Mönchengladbach gemeldet, weil sie mehrfach durch einen Laserpointer geblendet wurden. In beiden Fällen konnten die Kolleginnen und Kollegen am Boden die Täter ausfindig machen. Beide erwartet nun ein Strafverfahren.

In der Nacht zu Samstag, 17. April, war die Polizei Mönchengladbach auf der Suche nach einer dementen und auf Medikamente angewiesenen 88-Jährigen, die Angehörige als vermisst gemeldet hatten. Ein Polizeihubschrauber wurde angefordert, der die aufwändige Suche unterstützte. Die Piloten meldeten kurz vor zwei Uhr, dass jemand sie bereits mehrfach mit einem Laserpointer geblendet hatte. Im Bereich Stockholtweg stellten Polizisten dann den 35-Jährigen, der meinte, sich auf diese Weise über den Lärm, den der Hubschrauber verursachte, "beschweren" zu müssen. Die Polizisten stellten den Laserpointer sicher.

In der darauffolgenden Nacht zu Sonntag (18. April) meldete sich erneut ein Pilot der Landesfliegerstaffel, der sich kurz nach Mitternacht im Überflug von Mönchengladbach befand. Auch hier wurden die Piloten durch einen Laserpointer teilweise ganz erheblich geblendet - diesmal aus dem Bereich Hehnerholt. Auch hier führten die vereinten Kräfte zu Luft und zu Boden die Polizisten zum Verursacher. Diesmal handelte es sich um einen 34-jährigen Mönchengladbacher. Die Polizisten stellten auch hier den Laserpointer sicher.

Gegen beide Männer fertigten die Beamten jeweils eine Strafanzeige - wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.

Die Polizei Mönchengladbach betont: Hierbei handelt es sich nicht um irgendeine Form von Unfug. Das ist gefährlich und eine Straftat. Und wenn ein Polizeihubschrauber in der Luft kreist, dann in den meisten Fällen, um vermisste und / oder gefährdete Personen zu finden! Dadurch werden vielleicht Personen in ihrem Schlaf gestört - andere dafür womöglich gerettet. (cw)

Rückfragen von Journalisten bitte an:

Polizei Mönchengladbach
Pressestelle
Telefon: 02161/29 10 222
Fax: 02161/29 10 229
E-Mail: pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de
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Original-Content von: Polizei Mönchengladbach, übermittelt durch news aktuell

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