Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

LKA-SH: Gemeinsame Pressemitteilung der StA Flensburg und des LKA SH Gefälschte 20.- Euro Banknoten auf Sylt, drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen

    Kiel (ots) - Bei  der KriminaIpolizei in Westerland wurden in den vergangenen Tagen 15 Falschgeldanhaltefälle von 20,- Euro-Banknoten einer guten Fälschungsklasse angezeigt. Zunächst unbekannte Täter haben überwiegend Gaststätten in Westerland aufgesucht und dort mit falschen 20.- Euro-Banknoten bezahlt. Die Ermittlungen wurden zwischenzeitlich von Ermittlern der Falschgelddienststelle des Landeskriminalamtes übernommen. Am 22.05.2006 konnte eine 44 männliche Person vorläufig festgenommen werden, nachdem sie 5 Falsifikate gegen zwei 50.- Euro-Banknoten eingewechselt hatte. Durch weitergehende Ermittlungen konnten zwei weitere Tatverdächtige (beide im Alter von 21 Jahren) festgestellt werden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dürften  die o.a. Personen für alle Verausgabungen verantwortlich sein. Ein weiteres Falsifikat wurde im Rahmen einer Durchsuchung der Wohnung eines der Tatverdächtigen gefunden. Die Tatverdächtigen sind deutsche Staatsangehörige und auf der Insel Sylt wohnhaft. Aufgrund  fehlender Haftgründe wurden die Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Flensburg entlassen. Weitergehende Ermittlungen dauern an. Das LKA SH rät, regelmäßig die Sicherheitsmerkmale auf Geldscheinen zu prüfen. Dabei ist es empfehlenswert, immer mehrere Sicherheitsmerkmale wie z.B. Wasserzeichen, Sicherheitsstreifen, Durchsichtregister, Hologramm und deutlich fühlbare Merkmale (z. B. Riffelung auf der Vorderseite der Geldscheine) nacheinander zu prüfen. Nähere Informationen zu den Sicherheitsmerkmalen finden sich auf der Internetpräsentation der Deutschen Bundesbank www.bundesbank.de.


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