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POL-D: Großeinsatz in Düsseldorf-Flingern - Polizei kontrolliert Anfahrt zu "Rocker-Party" - Foto der sichergestellten Gegenstände im Anhang

Foto der sichergestellten Gegenstände

Düsseldorf (ots) - Freitag/Samstag, 31.1./1.2.2014, 18 Uhr bis 3.30 Uhr

Großeinsatz in Düsseldorf-Flingern - Polizei kontrolliert Anfahrt zu "Rocker-Party" - Foto der sichergestellten Gegenstände im Anhang

Mit einem Großaufgebot kontrollierte die Düsseldorfer Polizei gestern Abend ab 18 Uhr auf den Zufahrtswegen zum Veranstaltungsort die Teilnehmer einer "Rocker-Party". Ermittlungen hatten ergeben, dass ein Supporter-Club der Hells Angels eine unbestimmte Anzahl Gäste über soziale Netzwerke in das Wohngebiet in Flingern eingeladen hatte.

"Die Angehörigen von Rockergruppen führen häufig unerlaubterweise Waffen und verbotene Gegenstände mit. In der Szene bewegen sich zudem Straftäter, die zum Teil mit Haftbefehl gesucht werden. Jeder, der einem Rockerclub oder dem Umfeld zuzurechnen ist, wurde einer Kontrolle unterzogen. Wir dulden in Düsseldorf keine rechtsfreien Räume. Das gilt auch für private Veranstaltungen von Rockerclubs und ihren Supporter-Gruppierungen", so der Einsatzleiter, Kriminaldirektor Roland Wolff.

In der Zeit von 18 bis 3.30 Uhr kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 211 Männer und Frauen und 16 Fahrzeuge an der Benzstraße. Unter den angereisten Personen befanden sich auch Mitglieder der Hells Angels. Bei den Kontrollen stellten die Beamtinnen und Beamten zehn Messer, einen Teleskopschlagstock und Betäubungsmittel, vermutlich Heroin und Kokain (im Grammbereich) sowie Ecstasy-Tabletten sicher. Entsprechende Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet. Im weiteren Verlauf nahmen die Beamten einen Mann vorläufig fest. Gegen ihn wird wegen des Besitzes von Drogen in nicht geringer Menge ermittelt.

Bei der Überprüfung eines 35 Jahre alten Mannes stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl (Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz) des Amtsgerichts Düsseldorf vorlag. Ihn nahmen die Polizisten fest.

In mehreren Fällen sprachen die eingesetzten Beamten Platzverweise aus. Ein Mann musste zur Durchsetzung in Gewahrsam genommen werden.

Die Polizisten fertigten weitere Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln, Verstoß gegen das Personalausweisgesetz und Beleidigung.

"Aktuell mehren sich wieder Hinweise auf Rockerauseinandersetzungen, die sich auch im Rheinland abspielen könnten. Wir beobachten die Entwicklungen in der Rockerszene intensiv und werden auch zukünftig konsequent gegen entsprechende Begleitkriminalität vorgehen" betonte Wolff.

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