Polizei Düsseldorf

POL-D: Vier lokale Meldungen

    Düsseldorf (ots) - 358     «Mittsommernacht» in der Landeshauptstadt - Trotz starken Besucherstroms wenig Arbeit für die Polizei

    Wenig Arbeit hatten die Düsseldorfer Ordnungshüter mit der Großveranstaltung in der vergangenen Nacht. «Es gab keine nennenswerten Polizeieinsätze oder Straftaten in Verbindung mit, oder im Anschluss an die Mittsommernacht», berichteten die Beamten der Einsatzleitstelle .

359     Polizeieinsatz wegen Ruhestörung in Oberbilk - Beamter verletzt

    Bei einem Einsatz «Ruhestörung» wurde in der vergangenen Nacht ein 26-jähriger Polizeikommissar in Oberbilk so schwer verletzt, dass er momentan nicht dienstfähig ist. Gegen die beiden Täter wurden Strafanzeigen vorgelegt.

    Gegen 23.30 Uhr wurden die Beamten der Polizeiinspektion Südwest zum wiederholten Mal zu einer großen Hinterhofparty an die Oberbilker Allee gerufen. Anwohner aus dem ganzen Viertel hatten sich über die laute Musik bei der Polizei beschwert. Tatsächlich stellten die Beamten bei ihrem Eintreffen einen, mehr als erträglichen Lautstärkepegel fest. Etwa 100 Gäste feierten. Mit dem 43-jährigen Partyveranstalter, der sich der Polizei gegenüber kooperativ verhielt, wurde vereinbart, die Lautstärke zu drosseln. Dies geschah auch für wenige Minuten, wurde aber dann durch alkoholisierte Gäste wieder aufgehoben. Bei dem letzmaligen Einsatz entschieden die Ordnungshüter Teile der Anlage sicherzustellen. Hierbei wurden sie von zwei alkoholisierten männlichen Gästen angegriffen, dabei verletzte sich der Beamte am Kopf . (Gegen die Wand geschleudert). Die Täter 33 und 38 Jahre alt konnten überwältigt und festgenommen werden. Nach Entnahmen von Blutproben wurden beide in das Polizeigewahrsam gebracht. Die Atemalkoholtests hatten zuvor 1,5 und 1,1 Promille ergeben. Danach beruhigte sich die Lage. In Absprache mit dem Veranstalter wurde dann die Anlage abgebaut. Die übrigen 98 Gäste feierten friedlich ohne Musik weiter.

360 Betrunkener stoppte Rheinbahnbus in der Innenstadt

    Ebenfalls erheblichen Widerstand leistete ein 41-jähriger Mann heute Morgen , als er einen Rheinbahnbus am Worringer Platz nicht verlassen wollte.

    Um 05.40 Uhr war ein 31-jähriger Rheinbahnfahrer mit dem Bus der Linie 834 auf der Karlstraße in Richtung Osten unterwegs. Auf dem Worringer Platz «turnte» plötzlich ein Mann über die Fahrbahn. Die Person stellte sich vor den Bus und stoppte die Weiterfahrt. Anschließend schlug er unaufhörlich mit einer Sporttasche gegen die Frontscheibe. Als der Fahrer die vordere Türe öffnete, um dem Mann zu begegenen, stieg der offensichtlich Angetrunkene in den Bus und schwieg. Der Rheinbahnfahrer verständigte die Polizei. Als die Beamten den Mann aufforderten den Bus zu verlassen, griff dieser die Polizisten an. Er konnte überwältigt werden. Der Mann blieb sprachlos. Mit dem Verdacht einer psychischen Störung wurde er von einem Arzt in das Landeskrankenhaus eingeliefert.

361 Grafenberger Gaststätteninhaber überfallen - 7000 Mark Beute

    Zwei bislang unbekannte Räuber erbeuteten in der vergangenen Nacht bei einem Überfall auf eine Gaststätte in Grafenberg etwa 7000 Mark. Der 46-jährige Inhaber wurde nicht unerheblich verletzt. Von den Tätern fehlt zur Zeit jede Spur.

    Gegen 00.45 Uhr hatten sich die beiden späteren Täter in den oberen Räumen der Gaststätte an der Rennbahnstraße verborgen. Als der Wirt alleine die Einnahmen abrechnete, wurde er von den beiden Männer (Einer nur maskiert) angegriffen und mit einem Messer an den Händen und im Gesicht leicht verletzt. Die Männer fesselten ihn und verbanden ihm die Augen. Anschließend wurde das Opfer in den Keller gebracht. Dort konnte er sich kurze Zeit später selbstständig befreien und die Polizei alarmieren. Die Täter waren bereits unerkannt entkommen. Das Opfer erlitt leichteVerletzungen und einen Schock.

    Nur der unmaskierte Täter kann beschrieben werden: Er war mittleren Alters (30-50 Jahre alt) , etwa 1,85 Meter groß, schlank, große Nase, Geheimratsecken.

    Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 31 unter Telefon 870-0.

A.H.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Düsseldorf

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