Feuerwehr Kirchhundem 

FW-OE: Rauchentwicklung in Produktionshalle - schwerverletzter unter Stahlrohren

FW-OE: Rauchentwicklung in Produktionshalle - schwerverletzter unter Stahlrohren
Eine verletzte Person wird von Feuerwehrkräften zur Patientenablage gebracht. Foto: Pressestelle Feuerwehr Kirchhundem

Kirchhundem (ots) - Am vergangenen Samstag gegen 14:10 Uhr wurde die Löschgruppe Kirchhundem nach Würdinghausen zur Firma dehonit® Deutsche Holzveredelung Schmeing alarmiert. Hier sollte es im Bereich der Holzfertigung und Schlosserei brennen. Nachdem das erste Löschfahrzeug eingetroffen und der Gruppenführer die Lage erkundet hatte, stellte sich heraus, dass es im vorderen Bereich der Fertigung zu einer Verpuffung an einer Maschine gekommen war und die komplette Fertigungshalle verraucht war. Laut Aussage eines Mitarbeiters würden sich noch 5-7 Personen in dem betroffenen Bereich befinden. Durch die Kraft der Verpuffung fielen mehrere Stahlrohre und eine Stahlplatte, welche hinter der Schlosserei gelagert wurden, um und begruben einen Mitarbeiter unter sich. Sofort wurde eine Alarmstichworterhöhung auf "Feuer 3 mit Menschenleben in Gefahr" durchgeführt. Auf Grund dieser Lage wurden alle neun Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kirchhundem, sowie die Rettungsdienstunterstützungseinheit Lenne zum Unglücksort alarmiert. Mit mehreren Atemschutztrupps und über zwei Zugänge wurden insgesamt sechs Verletzte Personen, teilwiese mit Verbrennungen und offenen Brüchen, aus der Fertigungshalle gerettet und von der alarmierten Unterstützungseinheit behandelt. Die verunglückte Person unter den Stahlrohren wurde von zwei Löschgruppen unter Hilfenahme von Hochdruckhebekissen und weiterem technischen Hilfsmittelen befreit und ebenfalls an die Unterstützungseinheit übergeben. Aufgrund der Anzahl der Verletzten wurde eine Patientenablage eingerichtet. Glücklicherweise handelte sich es bei diesem Szenario um eine Alarmübung aller Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kirchhundem, die einmal im Jahr durchgeführt wird. Um der Rettungsdienstunterstützungseinheit Lenne eine realistische Patientenversorgung zu simulieren, unterstützte die DLRG diese Übung mit einem Team zur Realistischen Unfalldarstellung (RUD-Team), welche alle Verletzungen täuschend echt darstellte. Im Einsatz befanden sich ca. 90 Einsatzkräfte. Ein ganz besonderer Dank gilt der Firma dehonit® Deutsche Holzveredelung Schmeing GmbH & Co. KG für das Bereitstellen der Übungsmöglichkeiten, so das eine sehr realistische Übung durchgeführt werden konnte. Ein weiterer Dank geht an das Organisationsteam um Peter Grotmann und Volker Bankstahl die diese Übung vorbereitet haben.

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Felix Wurm
Telefon: 0151-52586803
E-Mail: F.Wurm@Feuerwehr-Kirchhundem.de
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