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Zollfahndungsamt Essen

ZOLL-E: ZeOS NRW & Zollfahndung Essen:Schlag gegen mutmaßliche internationale Drogenhändler - Cannabisplantage, ca. 7 kg Betäubungsmittel, 110.000 EUR Bargeld und 5 Waffen sichergestellt - 9 Festnahmen

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Cannabisplantage Weitere Informationen unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116257/5396397

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Düsseldorf / Essen / Aachen / Bad Honnef / Bonn / Brüggen / Erkrath / Erkelenz/ Hückelhoven / Köln /Leverkusen /Neuss (ots)

ZeOS NRW und Zollfahndung Essen: Schlag gegen mutmaßliche in-ternationale Drogenhändler Cannabisplantage entdeckt, ca. 7 kg Betäubungsmittel, 110.000 EUR Bargeld und 5 Waffen sichergestellt - 9 Festnahmen

Gemeinsame Pressemitteilung der ZeOS NRW und der Zollfahndung Essen

Am 15. Dezember 2022 durchsuchten über 150 Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Essen sowie der Hauptzollämter Aachen, Düsseldorf, Köln, Krefeld und des Bayerischen Landeskrimi-nalamtes (GER Nordbayern) sowie der Spezialkräfte von Zollkriminalamt und Bundespolizei im Raum Köln / Aachen insgesamt 19 Objekte. 9 Beschuldigte im Alter von 35 bis 50 Jahren wur-den festgenommen. 655 Cannabispflanzen, 5 kg Marihuana, 1,6 kg Amphetamin, 500 g Kokain, 300 Ecstasytabletten, 110.000 EUR Bargeld und 5 Waffen wurden sichergestellt. Unter Federführung der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in NRW (ZeOS) ermittelt das Zollfahndungsamt Essen seit Februar 2022 gegen eine Tätergrup-pierung von 13 Beschuldigten wegen des Verdachtes des Einfuhrschmuggels von und Handel-treibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Den Beschuldigten wird unter anderem vorgeworfen, über eigens zu diesem Zweck gegründete Scheinfirmen Kokain im zweistelligen Kilogrammbereich aus Kolumbien bezogen zu haben. Be-reits im Februar 2022 konnten im Rahmen einer Kontrolle am Flughafen Köln/Bonn ca. 10 Kilo-gramm Kokain sichergestellt werden, welche als Kaffeesendung aus Kolumbien getarnt waren. 9 Beschuldigte sind darüber hinaus verdächtig, Marihuana im dreistelligen Kilogrammbereich bezogen und in die Bundesrepublik Deutschland sowie die Niederlande verbracht zu haben. Be-reits im September 2022 konnten in Frankreich insgesamt 559 Kilogramm Marihuana sicherge-stellt werden, welche nach dem Ergebnis der Ermittlungen der hiesigen Gruppierung zuzurech-nen sind. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden in Bonn ca. 500 g Kokain, ca. 5 kg Mari-huana, eine Pistole, 26.000 Euro Bargeld sowie eine Indoor-Cannabisplantage mit ca. 655 Can-nabispflanzen und Equipment sichergestellt. In Hückelhoven wurden ca. 500 g Amphetamin, 500 g Marihuana, 200 g Haschisch, 250 Stück Ecstasytabletten, ca. 150 ml Amphetaminöl, vier Macheten, illegale Pyrotechnik, Plantagenequipment, Zubehör zur Herstellung von Amphetamin und Munition verschiedener Kaliber sowie ca. 7.000 Euro Bargeld sichergestellt. In Bad Honnef konnten ca. 500 g Marihuana, ca. 500 g MDMA, ca. 150 g Amphetaminpaste, 50 Ecstasy Tab-letten und 10.000 Euro Bargeld sichergestellt werden. In Aachen wurden schließlich 67.000 Eu-ro Bargeld und eine hochwertige Armbanduhr sichergestellt. Der Straßenverkaufswert der ges-tern sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf über 100.000 Euro. Bereits im Vorfeld der Maßnahmen hatte die ZeOS NRW gegen sechs Beschuldigte Haftbefehle erwirkt. Diese befinden sich nunmehr in Untersuchungshaft. Drei weitere Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen und sollen im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Durchsuchungsmaßnahmen fanden in Brüggen, Aachen, Bad Honnef, Bonn (4), Erkrath, Erkelenz, Hückelhoven (7), Köln, Leverkusen und Neuss statt. Die Festnahmen erfolgten in Bonn, Leverkusen, Brüggen, Erkrath und Hückelhoven (4) sowie Bad Honnef. Unterstützung leistet auch das Technische Hilfswerk Ortsverband Bonn. Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der aufgefundenen Beweismittel, dauern an. Hinweis: Bis zu einer etwaigen rechtskräftigen Verurteilung gelten die Beschuldigten als un-schuldig. Presseanfragen richten Sie bitte an: Staatsanwaltschaft Düsseldorf ZeOS NRW Pressedezernent StA Julius Sterzel 0211/6025-2527 pressestelle@sta-duesseldorf.nrw.de oder Zollfahndungsamt Essen Pressesprecherin Heike Sennewald 0201 - 1028 1130 oder 0172 - 2661381 presse@zfae.bund.de

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt Essen
Pressesprecherin
Heike Sennewald
Telefon: 0201 10281130
Mobil: 0172 266 1381
Fax: 0201 10281190
E-Mail: presse@zfae.bund.de
www.zoll.de
oder
Staatsanwaltschaft Düsseldorf
ZeOS NRW
Pressedezernent StA Julius Sterzel
0211/6025-2527
pressestelle@sta-duesseldorf.nrw.de

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