Zollfahndungsamt Dresden

ZOLL-DD: Zoll beschlagnahmt 1,5 Kilogramm Marihuana und 600 Gramm Crystal Rauschgiftspürhunde mit dem richtigen Riecher

"Falco" im Einsatz

Dresden/Oberwiesenthal (ots) - Am 15.09.2016 stellten Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt - Kontrolleinheit Verkehrswege Chemnitz und des Zollfahndungsamtes Dresden bei einer gemeinsamen Kontrollmaßnahme am Abend rund 500 Gramm Crystal sicher.

Ein mit zwei deutschen Staatsangehörigen (24 und 26 Jahre) besetzter Pkw wurde am Grenzübergang Oberwiesenthal gestoppt und von den Zöllnern kontrolliert. Bei der Kontrolle zeigten die Zollspürhunde "Chin Chin" und "Falco" auffällig großes Interesse am Kofferraum des Fahrzeuges. Hier fanden die Zöllner hinter der Verkleidung der Kofferraumklappe circa 500 Gramm Crystal, sowie fast 1300 Euro Bargeld versteckt. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von illegalen Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorläufig festgenommen und die Drogen sichergestellt.

Aufgrund der sich anschließenden Ermittlungen kam es am Folgetag zur Umsetzung weiterer strafprozessualer Maßnahmen. Hierbei wurden insgesamt fünf Wohnungen im Stadtgebiet Chemnitz durchsucht. Dabei konnten in zwei Wohnungen nochmals 100 Gramm Crystal, sowie circa 1,5 Kilogramm Marihuana und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt werden. Zollfahndungsbeamte nahmen im Zuge der Ermittlungen den 29-jährigen Wohnungsinhaber, bei dem das Marihuana gefunden wurde, ebenfalls vorläufig fest.

In einer weiteren Wohnung wurde eine zur Festnahme ausgeschriebene Person angetroffen, die der Polizei Chemnitz übergeben wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz erließ das zuständige Amtsgericht Haftbefehle gegen die beiden Drogenkuriere und den 29-jährigen Wohnungsinhaber, bei dem das Marihuana gefunden wurde. Es handelt sich bei allen drei mutmaßlichen Tätern um deutsche Staatsangehörige aus dem Raum Chemnitz.

Im Falle einer Verurteilung drohen den mutmaßlichen Tätern mehrjährige Haftstrafen. Die sichergestellten Betäubungsmittel haben einen Straßenverkaufswert von rund 60.000 Euro. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Dresden dauern an.

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