Feuerwehr Bergisch Gladbach

FW-GL: Einsatzreicher Samstag für die Feuerwehr Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach (ots) - Ein ereignisreicher Samstag für die Feuerwehr Bergisch Gladbach und vorbildliche Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger

Baggerfahrer bei Baumfällarbeiten eingeklemmt

Um 15:41 Uhr erreichte die Leitstelle des Rheinisch Bergischen Kreises über die Notruf Nummer 112 die Meldung, dass in Bergisch Gladbach Schildgen ein Baggerfahrer unter seinem Arbeitsgerät eingeklemmt sei. Daraufhin wurden die Kräfte der Feuerwache Nord und Süd, die ehrenamtlichen Einheiten Schildgen und Stadtmitte, der Rettungsdienst und der Führungsdienst nach Schildgen alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass der Baggerfahrer nicht unter seinem Bagger, sondern durch einen großen Baum der auf den Führerstand gefallen war, eingeklemmt wurde. Bereits vor dem Eintreffen hatte aber ein Kollege den Baum schon mit Hilfe einer Kettensäge durchgesägt und entfernt.

Der schwerverletzte Baggerfahrer wurde durch die Rettungswagenbesatzung und den Notarzt behandelt und anschließend in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung transportiert.

Beherzte Nachbarin verhinderte Wohnungsbrand

Um 17:43 meldete ein Anrufer der Leitstelle des Rheinisch Bergischen Kreises eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstraße in Bergisch Gladbach Zentrum.  Wieder rückten die Kräfte der Feuerwache Nord und Süd, die ehrenamtliche Einheit Stadtmitte, der Rettungsdienst und der Führungsdienst zur Einsatzstelle aus. Vor Ort brannte unter starker Rauchentwicklung Gerümpel auf einen Balkon und drohte auf die Wohnung überzugreifen. Wie auch bei der Einsatzstelle in Schildgen hatte eine Bewohnerin nicht das Eintreffen der Feuerwehr abgewartet, sondern beherzt von ihrem darüber liegenden Balkon mit ersten Löschmaßnahmen mittels Putzeimer begonnen. Dadurch konnte die Brandausbreitung zunächst eingedämmt werden, so dass die Feuerwehr nur noch das Gerümpel auf dem Balkon ablöschen musste, die zugehörige Wohnung aber unversehrt blieb. Somit war der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst schnell beendet.

Kleines Feuer große Wirkung

Ein kleines Feuer im Technikraum des Mediterana führte zu einer unfreiwilligen Abkühlung der ca. 500 Gäste.

Um 20.23 Uhr wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach durch die automatische Brandmeldeanlage zum Mediterana an die Saaler Mühle alarmiert. Zunächst wurden planmäßig die Kräfte der Feuerwachen Nord und Süd sowie ein Rettungswagen entsendet. Zeitgleich begann das Personal des Mediterana vorschriftsmäßig mit der Räumung des Gebäudes.

Die kurze Zeit später eintreffenden ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten eine starke Verrauchung in einem Technikraum im 2. Untergeschoss des Gebäudes fest. Daraufhin wurden zusätzliche die ehrenamtlichen Einheiten Refrath und Bensberg zur Einsatzstelle alarmiert sowie der Löschzug Stadtmitte zur Sicherstellung des Brandschutzes im restlichen Stadtgebiet auf der Feuerwache Nord positioniert. Aufgrund der langen Wege zum eigentlichen Brandherd und der starken Verrauchung gestalteten sich die Erkundung als auch die Brandbekämpfung recht zeitaufwendig. Daher war es auch lange unklar was und in welchen Mengen im Keller brennt und vor allem welche Auswirkungen dies auf die öffentlichen Teile des Mediterana haben würde.

Das eigentliche Feuer war dann schnell gelöscht, es hatten unter großer Rauchentwicklung einige in einem Technikraum gelagerten Gegenstände Feuer gefangen.

Neben der Brandbekämpfung unterstützten Feuerwehr und Rettungsdienst die Kräfte des Mediterana bei der Räumung und der Betreuung der Gäste. Einige Gäste konnten im Foyer oder anderen peripheren Räumen untergebracht werden, zahlreiche Gäste mussten sich aber zunächst auch ins Freie begeben. Es wurden unter anderem Decken und Handtücher zum Schutz vor der Kälte ausgegeben.

Gegen 21.10 konnten alle Gäste wieder zurück ins Gebäude geführt werden. Gegen 21:40 Uhr war der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst dann beendet. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt, lediglich ein Gast musste kurz auf Grund von internistischen Problemen vom Rettungsdienst behandelt werden, konnte aber vor Ort bleiben.

Brandausbreitung durch Auslösung einer Löschanlage verhindert

Zwei Stunden später, um 23:43 Uhr wurde die Feuerwehr erneut zu einem Brand durch eine Brandmeldeanlage automatisch alarmiert. Diesmal zu einem Industriebetrieb in der Stadtmitte. Hier hatte es eine Stichflamme beim Anfahren einer Produktionslinie gegeben. Die Mitarbeiter hatten vorschriftsmäßig die CO2-Löschanlage ausgelöst und das Gebäude verlassen. Dadurch wurden die Flammen sofort erstickt und konnten sich nicht weiter ausbreiten und Schaden anrichten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach führten gemeinsam mit der Werkfeuerwehr umfangreiche Lüftungsmaßnahmen sowie Messungen durch, um die Halle wieder für die Produktion freigeben zu können. Verletzt wurde auch hier zum Glück niemand.

PKW Brand in Paffrath

Um 6:30 Uhr wurden die Kräfte dann schließlich noch zu einem PKW Brand in Paffrath alarmiert. Das Feuer im Motorraum konnte durch die eintreffenden Kräfte der Feuerwache Nord jedoch schnell gelöscht werden.

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