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03.08.2015 – 12:09

Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH

RKiSH: W:O:A 2015 erfolgreich beendet - aus rettungsdienstlicher Sicht wieder ein sehr ruhiges Festival

RKiSH: W:O:A 2015 erfolgreich beendet - aus rettungsdienstlicher Sicht wieder ein sehr ruhiges Festival
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Wacken (ots)

Eine Woche Dienst beim 26. Wacken-Open-Air-Festivals liegt hinter den mehr als 130 Rettungsassistenten und Notfallsanitätern sowie zwölf Notärzten der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH). Die extra für das Heavy-Metal-Event eingerichtete Rettungswache Wacken stellte die rettungsdienstliche Versorgung für mehr als 100.000 Menschen sicher.

Seit vergangenem Montag wurden durch die RKiSH insgesamt 171 Einsätze absolviert, bei denen die Patienten unter fachgerechter Weiterversorgung aus dem Sanitätszelt oder von den wetterbedingt eingerichteten Übergabepunkten im Gelände in die umliegenden Kliniken Itzehoe und Heide transportiert wurden. "Die besondere Herausforderung in diesem Jahr lag in den massiven Regenfällen mit 145 Litern pro Quadratmeter in der Festivalwoche, die das Arbeiten durch Unbefahrbarkeit der Flächen und einiger Wege auf dem Gelände im Gegensatz zum Vorjahr deutlich erschwerten!" betont RKiSH-Pressesprecher Christian Mandel. "Wir liegen aufgrund des kühlen und anfangs nassen Wetters der vergangenen Tage bei den Rettungsdiensteinsätzen gut 25% hinter den Zahlen von 2014".

"Die Besucher haben sich in der Mehrzahl sehr vernünftig auf das Wetter eingestellt und durch entsprechende Verhaltensweisen zum Rückgang der Einsatzzahlen beigetragen." so Christian Mandel weiter.

Die RKiSH betreibt im normalen Betrieb 31 Standorte in den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde und Steinburg, die so in den Kreisen gebaut sind, dass die Rettungsfahrzeuge innerhalb von 12 Minuten jeden Einsatzort erreichen können. In der Festival-Woche nimmt die Rettungswache in Wacken für sieben Tage zusätzlich den Betrieb auf, um die notfallmedizinische Versorgung für die Besucher und Mitarbeiter des weltgrößten Heavy-Metal-Festivals sicherzustellen.

"Die schnelle und fachgerechte Versorgung aller Patienten ist das gemeinsame Ziel aller Organisationen im Sanitäts- und Rettungsdienst. Dank der guten Vorbereitung der RKiSH und des DRK wurde dieses Ziel in diesem Jahr wieder erreicht.", sagt der leitende Notarzt W:O:A Dr. med. Achim Marx.

Auch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Veranstalter, der Ordnungsbehörde und den beteiligten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben trägt jedes Jahr wieder zum Gelingen des Festivals bei.

Der Behandlungsplatz auf dem Festivalgelände wird vom DRK Kaltenkirchen mit einer Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern aus dem gesamten Bundesgebiet betrieben, die in einem Rund-um-die-Uhr-Betrieb die medizinische Versorgung in dem auf dem Festivalgelände befindlichen Mini-Krankenhaus und weiteren Sanitätsstationen sicherstellen.

"Die überwiegende Zahl der insgesamt gut 3.000 Patienten hatte eher leichtere Verletzungen, wie z.B. Verstauchungen, Schnitt- und Platzwunden. Sehr ernst zu nehmen ist die Gefahr durch Unterkühlung, mit der wir dieses Jahr in einer deutlich höheren Zahl der Fälle zu tun hatten, als sonst." erklärt der verantwortliche Notarzt des Behandlungszeltes Dr. med. Sandu Deunert.

Aus Sicht der Feuerwehr ist das WOA 2015 ebenfalls ruhig verlaufen. Insgesamt 51 mal rückten die 23 verschiedenen diensthabenden Feuerwehren zu Brandeinsätzen und Hilfeleistungen auf dem Festivalgelände aus. In diesem Jahr wurde die Hälfte der Einsätze in der ursprünglichen Aufgabe der Feuerwehr durchgeführt, der Brandbekämpfung. "Die nasse Phase vor dem Festival hat das Brandrisiko erheblich gesenkt, was sich sofort in den Einsatzzahlen bemerkbar macht." beschreibt Feuerwehreinsatzleiter und Amtswehrführer Matthias Venohr die Situation.

Die zweite Hälfte der Alarmierung der Feuerwehren wurde als Unterstützung für den Rettungs- und Sanitätsdienst geleistet, um bei dem Transport der Patienten von den nicht mehr befahrbaren Flächen in das Sanitätszelt zu helfen.

Die Verantwortlichen des Rettungs- und Sanitätsdienstes und der Feuerwehr bedanken sich bei allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und explizit beim Veranstalter und der Ordnungsbehörde für die wieder herausragend gute Zusammenarbeit. "Die Sicherheit beim Festival ist eine große Gemeinschaftsleistung, die wir gut gemeistert haben. Wacken 2016 kann kommen!", so Amtswehrführer Venohr.

Alle Bilder dürfen unter Angabe "Foto: RKiSH" zweckgebunden für die Publikation der vorstehenden Pressemitteilung verwendet werden. Jede weitere Verwendung für redaktionelle Zwecke bedarf unserer schriftlichen Genehmigung.

Rückfragen bitte an:

Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH
Christian Mandel
Telefon: 04826 606 434 oder 0172.823 95 59
E-Mail: c.mandel@rkish.de
www.rkish.de

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