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04.01.2011 – 12:46

Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Einbrecher flüchteten

Rhein-Erft-Kreis (ots)

Am Montag (03. Januar) wurden drei Wohnungseinbrüche im Rhein-Erft-Kreis angezeigt.

In Wesseling wollten die Bewohner eines Hauses an der Straße Am Eulenflug um 19.30 Uhr nach einem Spaziergang ihre Haustür aufschließen. Dies war zunächst nicht möglich, weil ein Unbekannter sie von innen zuhielt. Er flüchtete über die Terrassentür, die von außen aufgehebelt worden war, in den Garten. Die Fußspuren des Täters, die er im Schnee hinterließ, konnten bis zu der Straße In der Mohle verfolgt werden. Er hatte das Haus durchsucht und einen Tresor aufgehebelt. Was er genau entwendete, steht noch nicht fest. In Hürth wurden um 19.45 Uhr zwei junge Männer beobachtet, die von einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Hermülheimer Straße sprangen. Beide sind um die 175 Zentimeter groß und haben eine normale Statur. Sie trugen eine Tasche bei sich und liefen in Richtung Sudetenstraße. Die Täter hatten sich Zugang zu einer im ersten Stock gelegenen Wohnung durch Aufhebeln der Balkontür verschafft. Sie durchsuchten die Wohnung und stahlen Schmuck, Handtaschen und Bargeld. Der genaue Schaden steht noch nicht fest. In beiden Fällen verliefen die sofort eingeleiteten Fahndungen ergebnislos. In Kerpen in der Zeißstraße bemerkte um 11.00 Uhr ein Hauseigentümer, dass sich an seiner Haustür eine Hebelspur befindet. Den Einbrechern war es nicht gelungen, sich Zugang zum Haus zu verschaffen.

Zeugenhinweise erbittet das Kriminalkommissariat 31 unter der Telefonnummer 02233/520.

Tipps zum Schutz vor Wohnungseinbruch

Sichern Sie Ihre Fenster und Terrassentüren gegen das herkömmliche Aufhebeln (über 90 % aller Fälle!!!) zusätzlich durch geprüfte Schlösser oder andere Verriegelungen, zum Beispiel mit Pilzkopfbeschlag. Das Nachrüsten richtet sich nach der DIN 18104, und sollte nur mit Produkten erfolgen, die nach DIN oder VdS geprüft sind. Listen dieser Produkte können bei der Kriminalpolizeilichen Beratung angefordert werden. Wichtig hierbei ist auch die Montage. Ein gutes Schloss ist nur dann ein gutes Schloss, wenn es auch ausreichend fest am Element befestigt ist.

Schließen Sie beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung immer Fenster und Türen ab.

Auch nachts, wenn man zu Hause ist, sollten alle Fenster geschlossen, die Rollläden heruntergelassen und die Haustür abgeschlossen werden.

Nehmen Sie Einfluss auf den Entschluss des Täters. Erwecken Sie den Eindruck, dass Ihr Haus bewohnt ist, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Setzen Sie Schaltuhren zwischen Steckdose und Lampen oder auch zwischen Steckdose und Radio oder Fernseher.

Beobachten Sie ihr Wohnumfeld und sprechen Sie Fremde mit den Worten: "Kann ich Ihnen helfen" an, oder zeigen Sie sich dem Fremden und beobachten ihn. Der Täter fühlt sich entdeckt und verlässt die Örtlichkeit.

Verständigen Sie bei verdächtigen Beobachtungen immer die Polizei.

Neben technischen Sicherungen sind gute nachbarschaftliche Beziehungen wichtige Voraussetzungen. Sprechen Sie sich mit ihren Nachbarn ab. Tauschen Sie die Telefonnummern aus. Informieren Sie sich auch gegenseitig über Abwesenheitszeiten.

Wichtig, immer wenn es um neue Fenster geht: Herkömmliche Fenster und Fenstertüren bieten keinen ausreichenden Schutz gegen Einbrecher. Daher gibt es zum Schutz vor Einbruch von unabhängigen Instituten geprüfte einbruchhemmende Fenster, nach denen sie ihren Handwerker gezielt fragen sollten.

Weitere Hinweise erfahren Sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommissariats Kriminalitätsprävention / Opferschutz bei der Kriminalpolizeilichen Beratung in Hürth. Lassen Sie sich kostenlos und neutral beraten, Tel.: 02233 / 52 - 4816 oder - 4817.

Besuchen Sie uns auch im Internet: www.polizei-rhein-erft-kreis.de

Rückfragen bitte an:
Landrat Rhein-Erft-Kreis
Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung
Abteilungsstab, Dezernat 3
Polizeipressestelle
Telefon: 02233- 52 -  3305
Fax: 02233- 52 -  3309                                              
Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de
 

Außerhalb der Geschäftszeiten:
Telefon: 02233-  52 -  0
Fax:      02233- 52 - 3409 

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