terre des hommes Deutschland e.V.

US-Militärschlag gegen Afghanistan: terre des hommes bittet dringend um Spenden für afghanische Flüchtlingskinder

    Osnabrück (ots) - Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes Deutschland bittet dringend um Spenden für afghanische Flüchtlingskinder und ihre Familien. "Unsere Schwesterorganisation terre des hommes Schweiz in Lausanne hat langjährige Erfahrungen mit der Projektarbeit in der Region und unterstützt Hilfsmaßnahmen für Flüchtlingskinder in Peshawar/Pakistan an der Grenze zu Afghanistan. Dort leben etwa 1,2 Millionen afghanische Flüchtlinge, unter ihnen viele Kinder. Gerade diese Kinder leiden am meisten unter den Folgen des Krieges gegen Afghanistan", so Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes Deutschland.          Die ohnehin äußerst kritische Situation der Menschen in Afghanistan hat sich durch die US-Militärschläge dramatisch verschärft. Allein der bevorstehende Winter und die seit drei Jahren andauernde Dürre hätten eine Hungersnot schlimmsten Ausmaßes befürchten lassen. Die verzweifelte Situation der Menschen wird nun durch die Militäraktion der USA noch weiter verschlimmert. "Viele der Flüchtlingskinder, die oft wochenlang durch Afghanistan geirrt sind und es trotz offiziell geschlossener Grenze bis nach Peshawar geschafft haben, sind nicht nur krank, unterernährt und körperlich erschöpft. Oft haben sie ihre Familien verloren und sind schwer verstört und traumatisiert", berichtet Reinhard Fichtl, der im Auftrag von terre des hommes Schweiz in Lausanne die Nothilfemaßnahmen koordiniert. Es sei seitens der USA absolut zynisch zu behaupten, dass man sich bemühen werde, die afghanische Zivilbevölkerung zu verschonen. Fichtl weiter: "Auch in diesem Krieg ist es wieder einmal so, dass Kinder diejenigen sind, die am meisten leiden. Wir wollen deshalb insbesondere für schwer traumatisierte Kinder spezielle Hilfsprogramme starten und sind dafür dringend auf Spenden angewiesen."          terre des hommes Deutschland verurteilt den Angriff der USA und Großbritanniens gegen Afghanistan auf das Entschiedenste. "Auch wenn der Terroranschlag vom 11. September in New York ein durch nichts zu rechtfertigendes Verbrechen war, können die Menschen in Afghanistan dafür nicht verantwortlich gemacht werden", erklärte Pressesprecher Wolf-Christian Ramm. terre des hommes fordert deshalb einen sofortigen Stopp der Militäraktion und eine Rückkehr zur Diplomatie. Um das Leid der Flüchtlingskinder in Afghanistan zu lindern, ruft terre des hommes zu Spenden auf. Diese werden erbeten auf das Konto:          terre des hommes Deutschland e. V., Spendenkonto 700, Volksbank     Osnabrück eG,     BLZ 265 900 25, Stichwort: "Afghanistan"

    terre des hommes hofft, dass nach der berechtigten und
erfreulichen Welle der Solidarität für die amerikanischen Opfer des
Terroranschlages nun auch den Opfern des Krieges in Afghanistan eine
vergleichbare Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft zukommt.
    
    
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Telefon: 0541/7101-126 oder 0541/7101-157

Interviews mit Reinhard Fichtl in Peshawar können nach Absprache
vermittelt werden

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