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Kalb: Abschaffung des Ehegattensplittings ist Verfassungsbruch

Berlin (ots)

Zu Presseberichten, wonach die SPD in ihrem
Wahlprogramm die Abschaffung des Ehegattensplittings fordern wird,
erklärt der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Bartholomäus Kalb:
Gerhard Schröder kann man nur den Rat geben: Hände weg vom
Ehegattensplitting! Alle Pläne, dass Ehegattensplitting abzuschaffen,
sind klar zum Scheitern verurteilt.
Mit der Abschaffung des Ehegattensplittings plant Gerhard Schröder
einen klaren Angriff auf die unter dem besonderen Schutz unserer
Verfassung stehende Ehe. In Artikel 6 des Grundgesetzes heißt es
eindeutig: "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der
staatlichen Ordnung." In der Vergangenheit hat das
Bundesverfassungsgericht klar gesagt, dass die steuerliche Behandlung
von Ehegatten im Rahmen des Ehegattensplitting die
verfassungsrechtliche Verankerung der Ehe eindeutig widerspiegelt.
Das Splitting entspricht klar dem Grundsatz der Besteuerung nach der
tatsächlichen Leistungsfähigkeit. Das Ehegattensplitting ist damit
keine vom Gesetzgeber beliebig gestaltbare Steuervergünstigung.
Schröders Pläne, dass Ehegattensplitting abzuschaffen, stellen damit
einen eindeutigen Bruch unserer Verfassung dar.
Der Angriff auf die Ehe ist zudem ideologisch motiviert und
verfolgt eine eindeutige gesellschaftspolitische Stoßrichtung. Die
Ehe soll zu einer von vielen Lebensformen degradiert werden. Dazu
wird das Steuerrecht als Vehikel missbraucht. Letztlich will Schröder
Ehepaare wohl ebenso steuerlich behandeln wie Alleinstehende,
Geschiedene oder gleichgeschlechtliche Paare. Diese Politik verkennt,
dass in unserer Gesellschaft die Ehe immer noch den Ausgangspunkt
bzw. die Grundlage für die Familie darstellt. Die weitüberwiegende
Zahl von Ehepaaren hat nämlich Kinder aufgezogen bzw. zieht
augenblicklich Kinder auf.
Auch ist es für Schröder bezeichnend, dass Familien zwar
finanzielle Vergünstigungen erhalten sollen, diese aber durch die
Abschaffung des Ehegattensplittings von der Vielzahl der Ehepaare mit
Kindern selbst finanziert werden sollen. Das ist wieder ein neues
Beispiel für Schröders Methode: Aus der linken Tasche nehmen und in
die rechte Tasche geben. Eine solche Politik ist unehrlich und
täuscht die Bürger in unserem Land.

Rückfragen bitte an:

CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Tel.: 030/227-52138/52427
Fax: 030/227-56023

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