Alle Storys
Folgen
Keine Story von CSU-Landesgruppe mehr verpassen.

CSU-Landesgruppe

Nüßlein: Keine Einwanderung ins Sozialsystem

Berlin (ots)

Anlässlich der Veröffentlichung des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Georg Nüßlein:

Nach einem sehr starken zweiten Quartal 2010 setzt sich die wirtschaftliche Erholung in unserem Land in beeindruckender Dynamik fort. Für 2010 erwarten die Wirtschaftsweisen einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 3,7 Prozent. Bereits zum Ende des Jahres 2011 werden die durch die Krise entstandenen Produktions-einbußen vollständig ausgeglichen sein. Diese hervorragende Entwicklung ist das Ergebnis einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Wirtschaftspolitik der christlich-liberalen Koalition. Die Wirtschaftsweisen heben beim Thema Zuwanderung aber auch warnend die Hand: Die Zuwanderung könnte "durch das Niveau der Transferzahlungen aus dem System der sozialen Sicherung motiviert sein. Sozialtransfers mögen sogar der Auslöser für Wanderungen sein, die Wahl des Ziellandes beeinflussen und die Rückkehr in das Heimatland hinauszögern oder sogar verhindern." Das darf nicht passieren. Wir brauchen und wir wollen keine Zuwanderung in unsere sozialen Sicherungssysteme. Der Arbeitsmarkt geht längst über Deutschland hinaus. Mit der Erweiterung im Jahr 2011 gilt die Freizügigkeit für 501 Millionen Europäer. Außerhalb der EU können viele Bürger - beispielsweise aus den USA oder Japan - unproblematisch zuwandern. Allein dieses große Arbeitsmarktpotential müsste ausreichen, um offene Stellen zu besetzen. Ausländische Fachkräfte, die zur Integration bereit sind, heißen wir willkommen. Bereits heute können Forscher und Angestellte, soweit letztere jährlich mehr als 66.000 Euro verdienen, ohne Vorrangprüfung zuwandern. Auch Selbständige, die min-destens 250.000 Euro investieren und mehr als vier Arbeitsplätze schaffen, können ohne Probleme zu uns kommen. 88,5 Prozent der Zuwanderungsanträge wurden 2009 bewilligt. Insgesamt wanderten im letzten Jahr 60.028 Menschen nach Deutschland zu. Das ist der Beweis: Qualifizierte Zuwanderer können schon heute problemlos zu uns kommen. Sozialschmarotzern müssen wir jedoch verstärkt die Tür weisen.

Pressekontakt:

CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 21 38 / - 5 2427
Fax: 030 / 227 - 5 60 23

Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: CSU-Landesgruppe
Weitere Storys: CSU-Landesgruppe
  • 10.11.2010 – 12:44

    Uhl/Mayer: Mindestgehaltsgrenze steht nicht zur Disposition

    Berlin (ots) - Anlässlich der öffentlichen Diskussion zum Thema Zuwanderung erklären der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Dr. Hans-Peter Uhl und der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer: Entgegen anderslautender Darstellungen ist eine Einigung hin zu mehr Zuwanderung keineswegs in Sicht. Selbst wenn mit der Senkung der Mindestgehaltsgrenze auf ...

  • 04.11.2010 – 14:48

    Kalb: Am Konsolidierungskurs festhalten

    Berlin (ots) - Zur Bekanntgabe des Ergebnisses der 137. Sitzung des Arbeitskreises "Steuerschätzungen" vom 2. bis 4. November 2010 erklärt der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Bartholomäus Kalb: Die Zahlen der Steuerschätzer stimmen zuversichtlich. Die Wirtschaft zieht an, die Prognosen sind überraschend gut. Bund Länder und Gemeinden können laut der neuen ...

  • 03.11.2010 – 14:31

    Mayer: Schulen stärker in den Mittelpunkt rücken

    Berlin (ots) - Anlässlich des 4. Integrationsgipfels erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer: Schulen und Kindergärten sind die ersten und wichtigsten Anknüpfungspunkte für eine Umsetzung von gelebter Integration. Sie bilden das Fundament nicht nur für den Erwerb der deutschen Sprache, sondern legen auch den Grundstein für eine Aufnahme- und ...