CSU-Landesgruppe

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Dr. Mayer: Telefongespräche müssen auch im Ortsnetz billiger werden

Berlin (ots) - Zu dem von der Europäischen Union eingeleiteten Verfahren wegen des Verdachts falsch berechneter Grundgebühren im Telefonortsnetz in Deutschland erklärt der für die Telekommunikation zuständige Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Martin Mayer: Während der Wettbewerb unter den verschiedenen Anbietern im Mobilfunk und bei den Ferngesprächen im Festnetz zu erheblichen Preissenkungen geführt hat, blieb das Ortsnetz bisher weitgehend ausgespart. Das Missverhältnis zwischen den Gebühren für die entbündelte Teilnehmeranschlussleitung, zu denen ein Wettbewerber von der Deutschen Telekom die sogenannte "letzte Meile im Telekom-Netz" kaufen kann und den Grundgebühren, die die Telekom dem Endverbraucher berechnet, darf nicht durch Erhöhung der Grundgebühren beseitigt werden; vielmehr muss der Preis, den die Wettbewerber der Telekom bezahlen müssen, gesenkt werden. Letztlich werden die Ortsgebühren nur dann in Bewegung kommen, wenn auch in diesem Bereich mehr Wettbewerb herrscht. Die Bundesregierung ist aufgefordert, in diesem Sinne tätig zu werden und dazu auch den Verkauf der Fernsehkabelnetze durch die Deutsche Telekom AG zu forcieren. Erst wenn es wirtschaftliche Alternativen zum herkömmlichen Telefonfestnetz gibt und Wettbewerb herrscht, wird es auch im Ortsnetzbereich zu vernünftigen Preisen kommen. ots Originaltext: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Pressestelle Tel.: 030/227-52138/52427 Fax: 030/227-56023 Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

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