CSU-Landesgruppe

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Dr. Ruck: Trittinsche Zwischenlager überflüssig

Berlin (ots) - Zur Ankündigung des Bundesumweltministeriums, es würden zwölf neue Zwischenlagerstandorte für abgebrannte Kernbrennstäbe genehmigt, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Christian Ruck: Die von Trittin geforderten Zwischenlager sind überflüssig und völlig unnötig. In das bestehende Entsorgungskonzept von 1979, das zwischen Betreibern, dem Bund und allen Bundesländern einvernehmlich vereinbart wurde, wurden bislang 5 Milliarden DM investiert. In den vorhandenen Zwischenlagern Ahaus und Gorleben sind von 840 Stellplätzen nur 61 belegt. Neue dezentrale Zwischenlager machen also keinerlei Sinn. Zwölf neue überflüssige Standorte verursachen wiederum Kosten bis zu fünf Milliarden DM und verunsichern in hohem Maße die Bevölkerung. Trittins Zwischenlager sollen nur dazu dienen, das bestehende Entsorgungskonzept in Frage zu stellen. Eine Lösung der für Trittin heiklen Transportfrage sind sie nicht. Auch aus diesen Zwischenlagern müssen irgendwann die abgebrannten Brennstäbe in das Endlager Gorleben gebracht werden. Und das nicht erst in 30 oder 40 Jahren: Der geplante Auslaufkonsens zwischen Bundesregierung und Betreibern wird auch Transport und Endlagerung umfassen müssen. Trittin hofft lediglich darauf, dass er zum Zeitpunkt der Transporte nicht mehr derjenige ist, der sich mit Steinewerfern und Schienenblockierern auseinandersetzen muss. Will er das nicht, soll er lieber gleich zurücktreten, denn er wird nicht darum herumkommen, die Transporte zu genehmigen. Nicht die Zwischenlager sind "unumgänglich" - wie das Bundesumweltministerium meint -, sondern die Transporte. ots Originaltext: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Pressestelle Tel.: 0 30/2 27-5 21 38 /-5 24 27 Fax: 0 30/2 27-5 60 23 Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

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