DIE ZEIT

Sahar Khalifa: "Wir wollen ein Zivilgesellschaft"

    Hamburg (ots) - "Wenn sich der Westen für Menschenrechte
interessiert, soll er sie nicht nur verlangen, wenn es um Frauen und
den Islam geht", fordert die palästinensische Schriftstellerin Sahar
Khalifa in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT, "sondern auf
allen Ebenen: bei den Rechten der Palästinenser, aber auch der
anderen Araber, die unter repressiven Regimes leiden, die vom Westen
unterstützt werden". Sahar Khalifa gilt als wichtigste Vertreterin
der arabischen Frauenliteratur.
    
    "Ich bin Feministin. Zwischen mir und den Islamisten gibt es
eigentlich nur Streit. Aber zur selben Zeit gibt es einen Konflikt
zwischen mir und den Israelis", erklärt die in ihrer Heimat viel
kritisierte Schriftstellerin: "Wenn jemand bei einer
Widerstandsaktion umkommt, und sei er ein Fundamentalist, kann ich
nicht anders, als mit ihm zu sympathisieren, denn er hat den Tod
gewählt, um uns von den Israelis zu befreien."
    
    Dennoch hat sie Angst, dass sich solche Aktionen häufen und "der
Einfluss dieser Kreise wächst, die Gesellschaft in einen Sog gerät
und dann haben wir auf einmal eine traditionelle islamische
Gesellschaft, die wir gar nicht wollen. Wir wollen eine
Zivilgesellschaft".
    
    
    Den kompletten  ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 10, EVT 28.02.2002) zu
dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
                            
                        
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