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3sat-Programmergänzungen
Woche 14/01 und 16/01

    Mainz (ots) -
    
    Achtung!! Bitte Text- und Themenergänzung beachten!!  Nr. 86
    
    14/01
    Freitag, 6. April 2001
    
    
    10.45 !! Kinder, Küche und Karriere SF DRS
    Klara Obermüller im Gespräch mit der
    Unternehmensberaterin Zita Küng
    (aus der SF DRS-Reihe "Sternstunde Philosophie")
    
    30 Jahre Frauenstimmrecht, 20 Jahre Gleichstellung von Mann und
Frau, 10 Jahre Frauenstreik - das Jahr 2001 bietet sich an, Rückschau
zu halten und Bilanz zu ziehen: Wo stehen die Schweizer Frauen heute?
Was haben sie erreicht? Was bleibt noch zu tun - für die Frauen, aber
genau so auch für die Männer? Zur heutigen Debatte um das Verhältnis
der Geschlechter zu einander ein Gespräch mit der Juristin und
Unternehmens-beraterin Zita Küng.
    
    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung am 11.4.,
2.00 Uhr)
    
    
    11.45 nachtstudio ZDF
    Mit Volker Panzer und Gästen
    Kultur und Politik: Der tödliche Kuss
    oder wie Kultur die Politik umarmt und umgekehrt
    
    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den
VPS-Zeiten.
    
    
    Achtung!! Bitte Ergänzung im Ausdruck sowie aktualisierte
Pressetexte beachten!!         Nr. 88
    
    16/01
    Montag, 16. April 2001
    
    19.00 Live aus Essen  3sat
    Festliche Musik aus dem Aalto-Theater
    Oster-Gala 2001
    Moderation: Erika Pluhar
    Aus dem Programm:
    Bedrich Smetana: Tanz und Einzug der Komödianten  aus
    "Die verkaufte Braut"
    Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu "Luisa Miller"
    Ludwig van Beethoven: Romanze F-Dur op. 5o - Julia Fischer, Geige
    Franz  Krommer: Konzert für Oboe und Orchester F-Dur op. 52
    - II Adagio und III. Rondo - Dmitri Bulgakow, Oboe
    Béla Bartók: Fünf Ungarische Bilder
    !! Maurice Ravel: Tzigane, Konzertrhapsodie für Violine und
    !! Orchester - Julia Fischer, Geige
    !! Maurice Ravel: La Valse
    Es spielen die Essener Philharmoniker unter der Leitung von
    Stefan Soltesz
    Regie: Georg Wübbolt
    
    Programm in der Zwischenzeit wie ausgedruckt.
    
    2.05 Schleswig-Holstein Musik Festival 1997    3sat
    Günter Wand dirigiert Schubert und Brahms
    Franz Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485 (Unvollendete)
    Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1
    Es spielt das NDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Günter
    Wand
    Regie: Hugo Käch
    Aufzeichnung einer Konzertveranstaltung im Kieler Schloss, 1997
    
    In Franz Schuberts 5. Sinfonie aus dem Jahre 1816, einer
schlichten, schwerelosen Komposition voller frühromantischer
Melodien, klingt Schuberts Verehrung für Wolfgang Amadeus Mozart mit:
vor allem im Verzicht auf Trompeten, Pauken und Klarinetten. Die
Reduktion des sinfonischen Aufwands kommt einem konzentrierten
kompositorischen Schliff zugute, der die formalen Tendenzen der
vorangegangenen Werke bündelt.

    Johannes Brahms hat sich seiner 1. Sinfonie nur zögernd genähert. Seit 1850 unternahm er mehrere Versuche, die er immer wieder verwarf, letztlich entstanden ist das Werk in dem langen Zeitraum von 1862 bis 1876. Brahms war sich bewusst, dass er als Sinfoniker der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht nur an Beethoven anknüpfen konnte, sondern bei Wahrung des Formenkanons der klassischen Sinfonie neue Wege gehen musste. Auch wenn sich der pathetisch-monumentale Gestus der Sinfonie an Beethoven orientiert, gewann Brahms durch sein Prinzip der entwickelnden Variation ein eigenständiges Profil.

    Bei dem Konzert des "Schleswig-Holstein Musik Festival 1997" dirigierte Günter Wand Schuberts fünfte Sinfonie mit elegantem und frischem Fluss und setzt das Fremdartig-Neue auch der kleinsten harmonischen oder melodischen Wendung frei. Beim Dirigieren von Brahms 1. Sinfonie fand Wand, unermüdlich im Schärfen der grandiosen musikalischen Gegensätze, zu einer Abgeklärtheit und zugleich Erschütterbarkeit, die Maßstäbe setzt.               3.25 Die Mondprinzessin Kaguyahime    ZDF/arte          4.40 Schleswig-Holstein Musik Festival 19983sat     Günter Wand dirigiert Bruckner     Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur     Es spielt das NDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Günter     Wand     Regie: Hugo Käch     Aufzeichnung eines Konzerts in der Lübecker Musik- und     Kongresshalle, 1998          Es zeugt von der neugewonnenen gestalterischen Sicherheit Bruckners, dass seine 5. Sinfonie - im Unterschied zu den drei vorausgegangenen Sinfonien - nur in einer einzigen Fassung vorliegt. Dafür wurde das Werk jedoch mit zahlreichen Beinamen versehen. Man bezeichnete sie als "Mittelalterliche", "Katholische" und als "Choral- und Glaubenssinfonie". Bruckner selbst soll sie seine "Phantastische" genannt haben. Den Charakter des Werkes treffen alle Namen: "Mittelalterlich" wirkt es durch die barocke Vielschichtigkeit seines kontrapunktischen Stimmgewebes, "katholisch" durch die prunkhafte Großartigkeit seines weihevollen Stils. Seine Choräle kennzeichnen es als "Glaubensbekenntnis", "phantastisch" aber ist es in der kaum fassbaren Vielgestaltigkeit seines Ausdrucks und in seiner überwältigenden Architektur.

    Die jahrzehntelange Beschäftigung mit dem Oeuvre Anton Bruckners
hat bei Günter Wand zu einer Werkinterpretation geführt, die tiefe
Vergeistigung ausstrahlt. Er modelliert den Klang, formt die Phrasen
und lässt melodische Linien lebendig werden. Entsprechend
seismographisch reagieren die Musiker auf die leiseste Geste des
Dirigenten. So gelingt Günter Wand eine ausdrucksvolle Gestaltung,
die stets das ganze Werk im Auge behält.
    
    6.00- anders fernsehen    3sat
    6.05  
    
    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den
VPS-Zeiten.
    
    Achtung!! Bitte Textergänzung beachten!!    Nr. 87
    
    16/01
    Freitag, 20. April 2001
    
    10.45 !! Kirche, Kneipe, Rathaus    SF DRS
    Der öffentliche Raum zwischen Zerstörung
    und Wiederbelebung
    (aus der SF DRS-Reihe "Sternstunde Philosophie")
    
    Während Fernsehsendungen Privates und Intimes in den öffentlichen
Raum zerren, verlieren Kirche, Kneipe und Rathaus als Orte der
Verständigung an Bedeutung. Straßen und Plätze werden unsicher. Zu
Ruhe und Ordnung haben wir ein gebroche-nes Verhältnis. Dem
öffentlichen Raum fehlt es an Wert-schätzung. Wo liegen die Gründe?
Wie kann der öffentliche Raum aktiv zurück gewonnen werden? Eine
Debatte unter der Leitung von Erwin Koller mit einer Architektin,
einer Kämpferin für Quartierkultur, einem Philosophen und einem
Rechtspsycho-logen.
    
    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung am 25.4.,
1.50 Uhr)
    
    
    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den
VPS-Zeiten.
    
ots Originaltext: 3sat
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