DIE ZEIT

"Taiwan bleibt Demokratiemodell für alle Chinesen auf der Welt" / Taiwans Staatschef Chen Shui-bian in der ZEIT

Hamburg (ots) - Taiwan befürchtet, zu einer "Karte im Verhandlungsspiel" zu werden. In einem Exklusiv-Interview sagt Taiwans Staatschef Chen Shui-bian der Wochenzeitung DIE ZEIT, er sorge sich, dass sein Land im Zuge der amerikanisch-chinesischen Zusammenarbeit in der Anti-Terror-Koalition isoliert werden könne. Vor 30 Jahren war Taiwan schon einmal einer Koalition der Vereinigten Staaten, Chinas und Pakistans - damals gegen die Sowjetunion - zum Opfer gefallen. Heute habe China sein Land "bereits auf eine Stufe" mit den "so genannten Separatisten in der westchinesischen Provinz Xinjiang" gestellt, sagt Chen. Seine Beunruhigung erkläre sich daher, dass Peking die "Separatisten" von Xinjiang mit "Terroristen" gleichsetze. Gleichwohl betont Taiwans erster demokratisch gewählter Präsident, werde sein Land "ein Demokratiemodell für alle Chinesen auf der Welt" bleiben. Chen weigerte sich überdies, "asiatische Werte" anzuerkennen. "Die Ablehnung universeller Werte im Namen asiatischer Werte ist nur ein Trick", sagte er der ZEIT, "der einigen Herrschern zum Machterhalt dient." Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 46, EVT 08.11.2001) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: DIE ZEIT Im Internet recherchierbar: http://presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel. 040/ 3280-217, -303, Fax 040/ 3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de) Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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