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Hohe Auszeichnung für den Vorsitzenden des Verwaltungsrates der BARMER
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt überreicht Holger Langkutsch Bundesverdienstkreuz

Aus den Händen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt empfing der Vorsitzende des Verwaltungsrates der BARMER, Holger Langkutsch, gestern das Bundesverdienstverkreuz am Bande (Fotograf: Lammel). Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Barmer Ersatzkasse"

Wuppertal (ots) - Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der BARMER, Holger Langkutsch (64), wurde gestern Abend in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Im Namen des Bundespräsidenten überreichte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt dem Berliner Langkutsch die hohe Auszeichnung.

Die Ministerin betonte, mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes werden Langkutschs "langjährige ehrenamtliche Arbeit in der Selbstverwaltung der BARMER und seine Verdienste um die Versichertengemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt" gewürdigt. "Besondere Anerkennung gebührt Ihnen für Ihr Engagement bei der Umstrukturierung des Gesundheitssystems in den neuen Bundesländern", so Schmidt über den Einsatz Langkutschs für eine solidarisch organisierte Krankenversicherung nach der Wiedervereinigung auch in Ostdeutschland. Die Ministerin betonte zudem die große Bedeutung, die der Mitwirkung der demokratisch gewählten Versichertenvertreter im Gesundheitswesen zukäme.

Langkutsch gehört der BARMER-Selbstverwaltung bereits seit 1974 (als damals 29-Jähriger) an. Seit 2002 ist er Vorsitzender des Verwaltungsrates. Daneben bekleidet Langkutsch zahlreiche weitere Ehrenämter, z.B. im Verband der Ersatzkassen (vdek - ehemals VdAK), im Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDS) und im Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes Bund. Zudem ist Langkutsch als einziger Versichertenvertreter Mitglied im Beschlussgremium des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Hauptberuflich war Langkutsch lange Jahre Kanzler der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, bevor er Ende 2007 in den Ruhestand ging.

"Holger Langkutsch setzt sich dafür ein, dass Fürsorge und vorbeugende Maßnahmen aus der Solidarität aller für den Einzelnen erwachsen. Zu seinem Selbstverständnis gehört aber auch, dass jeder Einzelne ein Stück Selbstverantwortung tragen muss", so charakterisierte Dr. Johannes Vöcking, Vorstandsvorsitzender der BARMER, Langkutschs Handeln. Im Namen des BARMER-Verwaltungsrates gratulierte Präsidiumsmitglied Karl Nothof: "Holger Langkutschs große Sachkenntnis, die Art sie einzubringen und sein offener Umgang mit den Menschen sind der Grund dafür, weshalb sein Rat und seine Mitarbeit nicht nur in der BARMER sondern weit darüber hinaus geschätzt werden". Insbesondere verstehe er sich als Anwalt der Versicherten.

Langkutsch bedankte sich für die Auszeichnung und sagte: "Die selbstverwalteten Solidargemeinschaften der gesetzlichen Krankenversicherung sind Garanten des sozialen Friedens. Sie stehen dafür ein, dass die Menschen Anspruch auf die erforderliche Versorgung, die Teilhabe am medizinischen Fortschritt und einen verlässlichen Beistand haben, wenn es darum geht, ihre Gesundheit zu erhalten oder wieder herzustellen".

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