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Hauser: Unterstützung für Export von Studiengängen muss ausgebaut werden

Berlin (ots) - Zu der heute von Bundesbildungsministerin Bulmahn bekannt gegebenen Förderung von Studienangeboten deutscher Hochschulen im Ausland erklärt der für die Behebung von Ausbildungsdefiziten und Fachkräftemangel zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Norbert Hauser MdB: Die Förderung des Exports von Studiengängen ins Ausland ist zwar ein guter Anfang, doch muss die Anzahl der Projekte ausgebaut werden. Der globale Wettbewerb um die besten Köpfe kann nur dann gewonnen werden, wenn deutsche Studienangebote auch im Ausland genutzt und erste Kontakte zu den Hochschulen hergestellt werden können. Dazu sind die Projekte der Hochschulen ein wichtiger Schritt. Es fällt allerdings auf, dass der asiatische Raum bei den Förderprojekten deutlich überrepräsentiert ist, während Südamerika nur durch Brasilien und Chile und Afrika nur durch Ägypten und Südafrika vertreten sind. Hier ist also noch gewaltiger Nachholbedarf gegeben, damit auch die Studenten dieser Kontinente die Chance erhalten, mit deutschen Hochschulen in Kontakt zu treten. Bedauerlich ist, dass die Traditionsuniversitäten, die den hervorragenden Ruf des deutschen Bildungs- und Forschungssystems im Ausland begründet haben, kaum in der Liste der geförderten Projekte auftauchen. Die Bundesländer sollten als Träger der meisten Hochschulen nicht vergessen, dass es auch ihre Aufgabe sein muss, für die Präsenz unserer Universitäten und Fachhochschulen auf dem weltweiten Bildungsmarkt zu sorgen. Es ist leider kein Konzept erkennbar, wie Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland, die durch die Studienangebote entstehen sollen, später vertieft werden können. Es hilft wenig, wenn zwar die Exportkurse besucht werden, aber danach nichts mehr passiert. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sind Firmenkontakte herzustellen und Praktika anzubieten. Außerdem müssen die Kursteilnehmer dafür gewonnen werden, zu einem Studium nach Deutschland zu kommen, um hier ihre gewonnenen Kompetenzen weiterzugeben. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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