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Gröhe: Keine Diskriminierung von Frauen bei Olympischen Spielen

    Berlin (ots) - Zur Wahl von Dr. Jacques Rogge zum neuen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Hermann Gröhe MdB:

    Zur Wahl zum neuen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees gratuliere ich Herrn Dr. Rogge sehr herzlich. Er übernimmt eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe in der Welt des Sports.

    Mit unseren guten Wünschen für Herrn Dr. Rogge verbinden wir die Bitte, dem Thema Diskriminierung von Frauen bei den Olympischen Spielen besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

    Die Olympische Charta erklärt ausdrücklich eine Diskriminierung von Sportlern aufgrund ihrer Rasse, ihrer Religion oder ihres Geschlechts als nicht vereinbar mit den Prinzipien der Olympischen Bewegung. Länder, die Frauen aufgrund ihres Geschlechts vom Sport ausschließen und daher bei internationalen Sportveranstaltungen nur mit reinen Männermannschaften antreten, verstoßen somit gegen die Olympische Charta. Der Deutsche Bundestag hat vor den Olympischen Sommerspielen in Sydney erneut deutlich gemacht, dass eine solche Diskriminierung von Frauen nicht akzeptabel ist, und das IOC aufgefordert, auf Verletzungen der olympischen Prinzipien mit Sanktionen zu reagieren. Die internationale Sportgemeinschaft darf eine solche "Geschlechterapartheid" nicht akzeptieren.


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