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Lensing: Instrumentalisierung von Embryonen eskaliert

Berlin (ots) - Zur Gewinnung von Stammzelllinien aus eigens zu Forschungszwecken erzeugten Embryonen in den USA erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Arbeitsgruppe in der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin", Werner Lensing MdB: Mit der Erzeugung von 50 Embryonen in den USA, allein um ihnen die für Forschungszwecke begehrten Stammzellen zu entnehmen und sie damit zu töten, werden die schlimmsten Befürchtungen derjenigen wahr, die sich gegen eine Forschung an embryonalen Stammzelllinien ausgesprochen haben. Ich halte dieses Vorgehen für ungeheuerlich und fordere, dass entsprechende Praktiken in Deutschland auch weiterhin durch das Embryonenschutzgesetz verboten bleiben. Schon die bisherigen Erklärungsversuche von Forschern, dass zur Gewinnung embryonaler Stammzellen lediglich "verwaiste" oder "übriggebliebene" Embryonen eingesetzt werden, waren kaum überzeugend. Dass nun ungeniert die Instrumentalisierung von Embryonen schon bei deren Erzeugung beginnt, stellt eine neue Dimension der Eskalation dar. Dieses bisher nicht für möglich gehaltene Vorgehen muss auch in den angekündigten Beratungen des Deutschen Bundestages zum Import von Stammzellen im Herbst dieses Jahres berücksichtigt werden. Letztlich wird damit die Ungewissheit immer größer, ob gegebenenfalls zu importierende Stammzelllinien nicht auch auf die gleiche Weise und speziell für den deutschen Import erzeugt wurden. Dieses hielte ich für inakzeptabel. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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