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Weiß: Investivlohn jetzt!

Berlin (ots) - Zur Diskussion über die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und die Tarifpolitik erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerald Weiß MdB: Wachstumsprognosen, die immer weiter nach unten korrigiert werden müssen, hohe Inflation, saisonbereinigt steigende Arbeitslosigkeit - die Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik der rotgrünen Bundesregierung ist gescheitert. Vor allem die Arbeitslosen haben unter dieser Politik zu leiden - und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch! Aus Verantwortung für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hatten die Tarifparteien in vielen Branchen moderate Lohnerhöhungen vereinbart. Nun müssen die Beschäftigten feststellen, dass die Einkommenszuwächse durch die Inflation mehr als aufgefressen werden. Da ist es nur zu verständlich, dass die Rufe nach einem kräftigen Schluck aus der Pulle bei der nächsten Tarifrunde immer lauter werden. Zu hohe Tarifabschlüsse können freilich die Misere am Arbeitsmarkt noch vergrößern. Ein Ausweg aus diesem Dilemma bieten Investivlöhne. Die Tarifpartner vereinbaren, dass die Arbeitnehmer neben ihrem "Barlohn" auch einen "Sparlohn", also Beteiligungen, erhalten. Teile des Arbeitsentgelts werden damit erfolgsabhängig. Geht's der Firma gut, macht sich das im Geldbeutel der Beschäftigten bemerkbar. Bei einer schlechten wirtschaftlichen Situation bleibt den Mitarbeitern der tarifliche "Barlohn". Da dieser nur mäßig ansteigt, hält sich die Belastung des Unternehmens in Grenzen. Gedient ist damit allen: den Unternehmen, den Arbeitnehmern - und den Arbeitslosen, deren Aussicht auf einen Arbeitsplatz steigt. Es ist erfreulich, dass in immer mehr Branchen und Betrieben über Modelle der Mitarbeiterbeteiligung und über Investivlöhne nachgedacht wird. Der große Durchbruch ist dieser Idee bisher allerdings versagt geblieben - trotz der Verbesserungen, die die christliche-liberale Koalition in der letzten Wahlperiode mit dem Dritten Vermögensbeteiligungsgesetz durchgesetzt hatte. Die Politik ist daher aufgefordert, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Investivlöhne weiter zu verbessern. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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