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Doss: Bundesrat muss Trittins "Dosenwahn" beenden

    Berlin (ots) - Zur anstehenden Entscheidung des Bundesrates zum
Dosenpfand erklärt der mittelstandspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hansjürgen Doss MdB.
    
    Die von Umweltminister Trittin aus ideologischen Gründen
betriebene Einführung eines Zwangspfandes auf Getränkedosen ist ein
gefährlicher ökologischer und ökonomischer Irrweg.
    
    Die Einführung eines Pflichtpfandes würde nicht nur mit der
Kreislaufwirtschaft in Konkurrenz treten und somit einen
funktionierenden Entsorgungsweg gefährden. Vor allem würden viele
kleine und mittelständische Betriebe mit einem Zwangspfand vor kaum
lösbare Probleme gestellt.
    
    Viele Unternehmen des Einzelhandels können sich die Aufstellung
eines rd. 30.000 DM teuren Rücknahmeautomaten für Einwegverpackungen
aus finanziellen, personellen und Platzgründen nicht leisten. Auch
die parallele Abwicklung von Mehrweg- und Einwegsystem würde in
vielen Geschäften nicht möglich sein. Kleine und mittlere Betriebe
wären völlig dadurch überfordert, dass sie auch Dosen zurücknehmen
müssten, die sie selbst gar nicht verkauft haben.
    
    Angesichts einer sehr fragwürdigen ökologischen Lenkungswirkung
des Trittinschen Dosenpfandes und angesichts damit verbundener
Investitionskosten von 2,6 Mrd. DM und laufender Kosten von rd. 1,5
Mrd. DM pro Jahr, muss der Trittinsche Dosenwahn unbedingt vom
Bundesrat in seiner nächsten Sitzung gestoppt werden.
    
    
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