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Rauen: Arbeitsmarktzahlen sind Ausdruck einer desolaten Binnenkonjunktur

Berlin (ots) - Zu den von der Bundesanstalt für Arbeit veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen für April 2001 erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Rauen MdB: Die Arbeitsmarktzahlen für April bestätigen den seit Monaten zu beobachtenden Negativ-Trend auf dem Arbeitsmarkt. Saisonbereinigt ist die Zahl der Arbeitslosen seit Beginn des Jahres 2001 von Monat zu Monat gestiegen. Im Jahres - bzw. Zweijahresvergleich ist die Arbeitslosenzahl nur noch um 118.000 bzw. 277.000 zurückgegangen (im Januar hatten sich noch Rückgänge um 200.000 bzw. 362.000 ergeben). Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen ist damit deutlich geringer als die demographisch bedingte Entlastung des Arbeitsmarktes: denn in den Jahren 1999 und 2000 sind aus Altersgründen 436.000 Personen mehr aus dem Erwerbsleben ausgeschieden als junge Menschen auf den Arbeitsmarkt nachgerückt sind. Der Anstieg des Arbeitsvolumens (in Erwerbsstunden gerechnet) ist schon im vergangenen Jahr zum Stillstand gekommen. Der Anstieg der Beschäftigtenzahlen ist nur auf statistische Effekte (Einbeziehung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse und mehr Teilzeitarbeitskräfte) zurückzuführen. Die schlechte Verfassung des Arbeitsmarkts spiegelt die desolate Binnenkonjunktur wider, die eine Folge der mittelstandsfeindlichen Politik der Bundesregierung ist. Während Großunternehmen durch die Steuerreform massiv entlastet wurden, müssen kleine und mittlere Unternehmen noch auf Jahre mit einem viel zu hohen Steuertarif und mit verschlechterten Abschreibungsbedingungen leben. Statt das Arbeitsrecht und den Arbeitsmarkt zu flexibilisieren, hat die Regierung von uns durchgesetzte Reformen rückgängig gemacht und belastet die Betriebe mit zusätzlichen Regulierungen (wie dem Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit und mehr Betriebsräten). Die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt beweist: Die von der rot-grünen Regierung betriebene Politik gegen den Mittelstand ist eine Politik gegen alle arbeitenden und arbeitsuchenden Menschen. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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