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Hauser: Vorstellung des Technologieberichtes 2000 enttäuschend!

    Berlin (ots) - Zur Vorstellung des Technologieberichtes 2000 durch
Bundesforschungsministerin Bulmahn erklärt der zuständige
Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Hauser MdB:
    
    Das Fazit des Technologieberichts kann nur lauten: Die
Vorgängerregierung hat ein gut bestelltes Feld überlassen. Nichts
anderes ergibt sich aus dem Technologiebericht. Die Basis des
Eigenlobs der Bundesforschungsministerin wurde gebildet durch vorher
erbrachte Leistungen.
    
    Die Vorstellung des Technologieberichtes 2000 durch
Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn war eine einzige
Enttäuschung, da er auf Zahlenmaterial von 1998 und früher
zurückgreift.
    
    Erschreckend ist, dass Kritik an der Wirtschaft - insbesondere an
der Pharmaindustrie  - geübt wird, aber kaum Lösungsvorschläge
unterbreitet werden, wie die Bundesregierung unterstützend tätig
werden könnte. Dabei ist die Feststellung, dass noch zu wenig Patente
aus der Biotechnologie und Gentechnik stammen, zutreffend, doch muss
auch die Bundesregierung Anstrengungen unternehmen, um Veränderungen
herbeizuführen. Dazu zählen beispielsweise die Schaffung eines
positiven Forschungsklimas und die Rücknahme der Gebührenerhöhung für
Patentanmeldungen.
    
    Zahlreiche kritische Punkte aus dem Bundestechnologiebericht 1999
hat Frau Bulmahn heute weder angesprochen noch im vergangenen Jahr
umgesetzt. Weder die angemahnte "tiefgreifende Strukturreform des
Hochschulsystems" noch die Bekämpfung der Akademikerarbeitslosigkeit
und der hohen Studienabbrecherquote scheint für die Koaltion eine
herausragende Rolle zu spielen. Leider wurde auf diesem Feld ein Jahr
verschwendet, ohne das etwas getan wurde.
    
    Der Technologiebericht enthält Ansätze, deren Umsetzung die
technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands stärken können. Dazu
zählt vor allem der Wille, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft
und Wirtschaft zu fördern. Allerdings müssen den Ankündigungen Taten
folgen. Die Bundesregierung kann sich darauf verlassen, dass die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion sie genau beobachten und dabei kritisch
begleiten wird.
    
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