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Hedrich/Reinhardt: SPD boykottiert gemeinsame Beschlussfassung des Bundestages gegen Kindersoldaten

    Berlin (ots) - Zu den nunmehr gescheiterten Bemühungen im
Bundestag zur Erreichung einer gemeinsamen Beschlussfassung gegen den
Missbrauch von Kindern als Soldaten erklären der
entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Klaus-Jürgen Hedrich MdB, und die Berichterstatterin zur
Kindersoldatenthematik, Erika Reinhardt MdB:
    
    Mehr als 300.000 Kindersoldaten weltweit sind ein dauernder Appell
an die Regierungen aller Länder, alles zu tun, um diesem
unerträglichen Missbrauch Einhalt zu gebieten. Die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich parallel zur Berliner
Kindersoldatenkonferenz Ende 1999 und den Verhandlungen um ein
Zusatzprotokoll zur UN-Kinderkonvention im Jahr 2000 dafür stark
gemacht, dass der Deutsche Bundestag einstimmig einen Antrag "Gegen
den Missbrauch von Kindern als Soldaten" annimmt. Nach einem über
einjährigen Verhandlungsmarathon lehnte die SPD im Ausschuss
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung den vorliegenden
Antrag der CDU/CSU schließlich ab. Die CDU/CSU-Berichterstatterin zum
Thema Kindersoldaten, Erika Reinhardt, zeigte sich maßlos enttäuscht:
"Der SPD lag politisches Taktieren näher als ein gemeinsames Zeichen
im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten.
Offensichtlich befinden sich die Sozialdemokraten bereits wieder im
Wahlkampf.
    
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